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Das Ackerliebe ich!

Die ultimative Antwort auf die ewige Frage: „Was soll ich heute kochen?“ ist gefunden! Sie heißt Ackerliebe und kommt in Form einer schicken Tüte voll mit frischen Zutaten und spannenden Rezepten zu mir nach Hause. Da hat mal wirklich jemand mitgedacht! Schon eine ganze Zeit lang bin ich immer wieder auf der Seite gewesen und wollte ein Abo bestellen. Was mich abhielt war die Tatsache, dass mein Mann seinen Luxuskörper abends mit einer Low Carb Diät befeuert. Umso toller war die Entdeckung, dass Ackerliebe irgendwann auch eine Low Carb Tüte anbot – und damit der meines Wissens nach einzige Anbieter ist. Was dann kam, hat mich restlos überzeugt: ganz frische Produkte, die ich nie schaffen würde, so einzukaufen. Weil allein das eine Ewigkeit dauern würde (mit Kindern im Schlepptau zwei bis drei). Vom Bio-Hähnchen-Mann zum Bio-Gemüse-Mann, noch kurz in der Effenberger Bio-Bäckerei vorbei und – ach ja!  den Fisch nicht vergessen! Der wird bei Ackerliebe auf Empfehlung des WWF eingekauft. Darum steckt in der Tüte so viel mehr als Lebensmittel und passende Rezepte. Es ist noch eine große Portion gutes Gewissen drin! Denn so möchte ich nicht nur selber essen, sondern auch meine Kinder versorgen: lecker und gesund aus nachhaltigen, regionalen Zutaten.

Die Rezepte sind wirklich originell und einfach zuzubereiten. Man sollte sie allerdings einmal ganz durchlesen, bevor man mit dem Kochen anfängt. Sonst landet, wie bei mir , der Salat in der fürs Hähnchen bestimmten Sauce. Was nicht minder lecker war, aber eben anders gedacht. Und noch ein Tipp: wenn man mal doch nicht zu Hause isst, weil eine spontane Essenseinladung dazwischen kommt, kann man Fisch und Fleisch einfach einfrieren. Gemüse und Salat sind so frisch, dass sie ein paar Tage Wartezeit im Kühlschrank prima überstehen.

Unten seht Ihr, wie die Tüte diese Woche aussah. Den Bio-Hähnchen Salat mit Ingwer und Erdnüssen und den Victoria-Barsch in scharfer Tomatensoße haben wir schon verspeist. Es war sehr lecker und  vor allem mal was Neues. Man kocht ja sonst irgendwie doch immer das selbe, wenn man es sich selbst ausdenken muss. Von mehr Food-Bildern möchte ich Euch allerdings verschonen. Denn die sehen nicht eintausendstel Mal so appetitlich aus, wie es wirklich ist.

Ich kann Euch nur empfehlen, es mal auszuprobieren. Die Tüte eignet sich auch als tolles Geschenk für Gestresste – und das sind wir ja irgendwie alle.

Vielen Dank an die zwei Gründerinnen Inga und Anna, die nachdem sie Mutter wurden, eine Alternative zu ihren weniger familienkompatiblen Jobs gesucht hatten.  Aus nicht ganz uneigennützigen Gründen wünsche ich Euch weiterhin viel Erfolg.

Liebe ist / oder Kochen

Beim Kochen kam mir gerade ein Gedanke: wer ist eigentlich die bessere Mutter?
a) diejenige, die eine Stunde lang Biogemüse klein schnippelt und handgerollte Frikadellen zubereitet
b) die, die den ganzen Nachmittag mit ihren Kindern spielt abends die Tiefkühl-Lasagne in den Ofen schiebt.

Meine Kinder würden ganz klar b) sagen. Das Freudengeheul ist auch deutlich größer, wenn ich abends die Dose Ravioli aufmache, als wenn ich ihnen Brokkoli-Blumenkohl-Bratlinge mit Vollkornnudeln kredenze.
In der Mitte liegt wahrscheinlich wie immer die Wahrheit. Jeden Tag Fertigessen ist sicher nicht das Wahre. Die einzige freie Zeit am Tag ausschließlich in der Küche statt im Kinderzimmer zu verbringen, aber auch nicht.

In einer verzweifelten Minute habe ich mir mal dieses Buch gekauft. Sind ganz süße Ideen drin.

Miracoli?

 

Heute zermartere ich mir wieder das Hirn auf der Suche nach einer Kochidee. Nene, es kommt niemand zu Besuch. Es geht einfach um die alltägliche Versorgung der lieben Familie mit Nahrung. Wenn es nach Luca ginge, reicht eine Dose Ravioli und ein Öffner. Hugo verschmäht seit Kurzem meine liebevoll gekochten Reiskreationen und bevorzugt Spaghetti Bolo aus dem Glas. Aber mein mütterliches Engelchen flüstert mir ein schlechtes Gewissen ein: „Es muss selbstgekocht sein!!! Das ist gesünder! Das ist besser! Dann bist Du eine bessere Mutter!“ Und Ehefrau, füge ich automatisch hinzu. Denn auch der Herr Papa mag gern ein warmes Süppchen am Abend. Am besten Low Carb. Auch das noch!

Neben der verfluchten Idee, die nicht kommen will, ist es auch noch das ewige Eingekaufe, das ich verabscheue. Vielleicht sollte ich wirklich mal das Angebot vonKommt essen annehmen. Vielleicht liefern die ja noch heute…