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Umzugscountdown: noch 1

Unter erschwerten Bedingungen bestreiten wir den letzten Tag in der Fischers Allee 12b. 13 tolle Jahre!!! Aber keine Zeit für Sentimentalitäten. Heute morgen mussten noch 2 Kinder in ihre Kostüme gesteckt werden. Luca blieb ihrem Vorhaben treu, Hexe zu werden. Nur Hugo kündigte an, er wolle doch kein Feuerwehrmann sein. Er wolle sich als Buffel (=Büffel) verkleiden. Zum Glück konnte ich ihn umleiten auf Pirat, denn dafür konnte ich noch ein paar Utensilien aus den Kisten ziehen. Die Schminke hatte ich natürlich schon eingepackt – was sehr schlau ist im Hinblick auf unsere anstehende Reise zum Rosenmontagsumzug nach Köln. Aber darüber mach ich mir dann am Montag einen Kopf. Für Hugos Piratenstoppelbart musste meine Mascara herhalten. Gebe ich hiermit als Geheimtipp weiter.

So, wir sind dann mal jeck. Et war eene supergeile Zick in Ottensen. Mit Tränen in den Ochen… usw. Leider kann ich hier keine Videos mehr hochladen. Oder weiß nicht, wie es geht, is irgendwie anders neuerdings. Kümmer ich mich nach dem Umzug drum. Aber klick doch mal hier!

Alaaaf!!! („Helau“ darf ich nicht sagen, ist mir von meinem Gatten verboten worden. Genau so wie „Fasching“. Die spinnen, die Kölner.)

Die Tube für faule Schummelmütter

Es ist Karneval. Und auch wenn das hier oben erstens Fasching heißt und zweitens quasi nicht in der Öffentlichkeit stattfindet, brauchen die Kinder ein Kostüm für Schule und Kindergarten. Luca wollte Pipi Langstrumpf sein. Und ich keine Mutter, die ein Kostüm von der Stange kauft. Leider stehe ich mit meiner Nähmaschine auf Kriegsfuß. Das wollte ich schon immer mal bei Frau Tulpe ändern. Der gute Wille half mir aber nichts. Die Lösung: ein gelbes Männer-H&M T-Shirt wurde in Kleidform geschnitten. Fehlten noch die bunten Taschen, auf die Luca bestand. Zum Glück fand ich ganz unten in meiner Näh-Chaos-Kiste eine Tube Textilkleber. Eine super Erfindung! Muss ich in einem hellen Moment irgendwann einmal gekauft haben. Im Nullkommanix war das Pipi-Kleid fertig und Luca glücklich. Ein kurzer Schockmoment beim Anziehen: „Mama, das klebt alles zusammen!“ In meiner Euphorie hatte ich nicht daran gedacht, dass sich der Kleber seinen Weg durch die Stoffschichten bahnt. Man konnte sie zum Glück wieder auseinander ziehen. Was das für die Haltbarkeit der Taschen bedeutet, möchte ich mir gerade nicht ausmalen. Aber es muss ja nur noch einmal halten. Alaaf!