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Message on a Pulli

Was hört sich lustiger an: ZulupaPUWA oder Puffin? Ein heißes Rennen in coolem Kontext! ZulupaPUWA heißt die neue Kollektion von Walter Van Beirendonck für die belgische Modefirma JBC. Eine Island-Reise und die dort so offensichtlichen Folgen des Klimawandels haben ihn zu den Motiven inspiriert und so ist der Puffin, oder auch Papageientaucher, neben dem Wal der Held auf den tollen T-Shirts, Shorts, Kleidern, Röcken und Sweatern. Um daran zu erinnern, welche Schönheit dort in Gefahr ist.

Auf einem schönen Event an der Elbe durften wir uns die fantasievollen Designs ganz genau ansehen. Die Location lag auf unserem Nachhauseweg. Und weil gerade Kaffee- und Kuchenzeit war, haben wir nicht lange gezögert und sind der Einladung zu belgische Waffeln mit viel Sahne und noch mehr Schokosoße gefolgt. Mit vollem Bauch spielt, malt und modelt es sich viel besser, haben sich die Veranstalter wohl gedacht. Modelt? Genau! Denn die Kinder durften die Klamotten nicht nur anprobieren, sondern wurden vor Ort auch gleich von der tollen Alexandra Klever professionell abgelichtet. Wenn da nicht der ein- oder andere Berufstraum entstanden ist…

Danke an Nicole Weber Communications für den schönen Nachmittag

Fotos: Alexandra Klever und ich 😉

Danke, Chaoten. Danke, Deutsche Bahn. Danke, Schatz!

Mein Mann war unterwegs. Dank irgendwelcher Spacken, die Kabelkästen abgefackelt haben, hat er für die Strecke Hamburg-Leipzig 7 Stunden gebraucht. Ebenso lange für den Rückweg. Blöd für ihn. Gut für mich. Die Wartezeit auf dem Berliner Hauptbahnhof hat mein Schatz mit Geschenkeshopping verbracht. Leslie Feist Metals hat es ins Tütchen und damit in meinen CD-Player geschafft.

http://www.youtube.com/watch?v=kEk5GWf69A4

Film: youtube

Convenience ist der neue Luxus

Das ist unser neues Motto, seit Hugos Geburt. Soll heißen, die Putzfrau kommt jede Woche, der für den Kindergarten benötigte Ordner wird in dem Laden gekauft, der am nächsten liegt (auch wenn er 9!!!!!! Euro kostet) und abends geht man schnell beim Türken was essen statt selbst zu kochen. Und zwar ohne schlechtes Gewissen. Das Geld ist gut angelegt. Dann müssen die nächsten High Heels für Mutti eben warten. Kann se im Moment eh nix mit anfangen (die Absätze sacken im Spielplatzsand immer so ein).

Klappt super. Außer die Sache mit dem Essen gehen. Wir steuern den Türken / Griechen / Asiaten an, der eine leckere aber unspektakuläre und dabei günstige Variante des Abendessens bietet. Und wir landen immer wieder in unserem Lieblingsrestaurant.

Ist auch um die Ecke. Nur alles andere als unspektakulär. Und leider nicht ganz so günstig. Aber es ist sooo schön dort. Gestern war es wieder so weit. Kurz vor dem anvisierten Ziel sind wir dann doch noch abgebogen. Einen guten Grund dafür gibt es immer. Gestern war es der – wahrscheinlich – letzte schöne Sommerabend. Dem musste dringend mit einem Cremant de Loire gehuldigt werden. Luca tunkte selig das frisch gebackene Brot ins Olivenöl, schmatzte bei der Kinderpasta mit Parmesan, malte ein hübsches Bild mit den sofort bereit gestellten Buntstiften und futterte mir am Ende das Dessert (toskanischer Schokoladenkuchen) weg, das wir eigentlich teilen wollten. Also nicht nur lecker, der Laden, sonder auch kinderfreundlich. Leider ist es drinnen etwas eng. Wenn man also Kinder hat, die keine 2 Minuten auf ihrem Platz sitzen können, sollte man im Sommer unbedingt draußen Platz nehmen. Da kann die Brut dann auf dem mit hübschen wilden Blumen gesäumten Gehweg spielen. Autos fahren so gut wie keine und wenn, dann nur langsam – is ne 30-Zone.