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Die Sache mit dem Glücklichsein.

Als Mama ist man ziemlich schnell glücklich zu machen. Ein Lächeln vom eigenen Spross und schon scheint die Sonne im Gemüt. Oder man schafft es einmal ohne ein einziges Geheule oder Geschreie in die Schule und in den Kindergarten. Mit einem dümmlichen Lächeln und einem leeren Kindersitz bin ich heute nach Hause geradelt und fühlte mich wunderbar leicht ums Herz.
Gar nicht schön sind dagegen die Morgene, an denen das ewige „Mach schneller“ und „Beeil dich“ in einem Nervenzusammenbruch meinerseits und Tränen in den Augen der Kinder endet. Wenn man dann nicht beim Abschied die Kurve kriegt, läuft man den ganzen Tag wie einen geprügelten Hund durch die Gegend. Dabei ist Glücklichsein doch so leicht.

Ich hab n Neuen

…täglichen Begleiter. Monatelang bin ich ihm nachgelaufen, jetzt weicht er nicht mehr von meiner Seite. Kein Geringerer als Marc. By Marc Jacobs.

Na gut, nicht ER. Aber zumindest eine seiner Kreationen: die Petal to the Metal Flap Pouchette. Ich mach jedes Mal einen Luftsprung, wenn ich im Flur an ihr vorbeilaufe. Zwar passt mein Portemonnaie nicht rein, aber es gibt Schlimmeres. Brauch ich wohl ein neues. Hehe.

Einzig unsere erste Begegnung war nicht so schön. Lieber hätte ich das schöne Teil im Laden zu meinem gemacht. Aber da ich ja so gut wie nie in die Stadt komme und das gute Teil eh überall ausverkauft war, ist sie per UPS zu mir geflogen. Aber das Ergebnis zählt. Ich bin soooo glücklich!

Fotos: Wiebke

Frühlingsanfang – das war ein guter Tag

Statt immer nur zu  meckern und zu jammern heute mal etwas unspektakulär Zufriedenes von mir an dieser Stelle. Wir haben den Tag ohne schlimme Wein- und Schreiarien hinter uns gebracht. Muddi hat die Nerven behalten und hat niemanden angekeift. Auch, als Hugochen (so nennen ihn Luca und ihre Kindergarten-Freundinnen) sich mal wieder weigerte, sein Mittagsschläfchen zu halten, habe ich es geschafft, nicht zu verzweifeln. Ergebnis: zwei friedlich schlummernde Engel in ihren Bettchen. Und ich muss mich nicht, wie so oft am Abend, mit Selbstvorwürfen quälen, wieder keine „gute Mutter“ gewesen zu sein. Heute bin ich zufrieden. Ja, sogar ein bisschen stolz.