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Flashback-Monday und dazu das passende Gewinnspiel

img_9570Zu Cyber-Mondays und Black Fridays gesellt sich bei mir heute der Flashback-Monday. Auslöser der Bilder- und Emotionsflut in meinem Kopf und Herz ist der 10. Geburtstag von Luca. 10. Jah. Re. Irgendwas scheinen ihr Papa und ich richtig gemacht zu haben, denn sie ist eine sehr tolle Zehnjährige. Offen und neugierig, schlau und klug, witzig und empathisch, sportlich und kreativ. Wenn ich zehn wäre, hätte ich sie gerne als beste Freundin. Ihre Mama zu sein ist allerdings auch wunderbar und ich freue mich auf alles, was noch kommt. Pubertierende-Zickereien, Liebeskummer und der erste Jules Mumm-Kater inklusive.

 

Ein Flashback-Verstärker ist, dass die beiden lieben Menschen, die in unserer alten Wohnung wohnen, fast genau zehn Jahre nach uns dort ihr erstes Kind bekommen haben. Das lässt mich daran denken, wie wir die letzten Monate vor Lucas Geburt und die erste Zeit danach dort verbracht haben. Und da Frauen sich ja gern anhand von Lieblingskleidungsstücken erinnern (oder nur ich?) bringt mich das thematisch zu dem versprochenen Gewinnspiel. Mein Lieblings-Umstandsteil war ein Jeansrock von Paulina, den ich sogar noch lange nach der Geburt getragen habe, weil er so schön war. Ihr wollt auch sowas? Dann ist das für Euch:

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Hinter dem Bild versteckt sich der Link zum Glück!

 

Viel Spaß & Expect in style!

 

 

Drei, zwei, eins, Feier!

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Man sollte meinen, dass man beim 10. Kindergeburtstag schon ein gewisses Maß an Übung und Erfahrung sein Eigen nennen darf. Ist bei mir nicht der Fall. Jahr für Jahr durchsuche ich das Internet nach Partylocations und Ideen in der Hoffnung, dass ich in den Jahren zuvor etwas übersehen habe. Hab ich auch. Nur ist es dann für eine Plantschbecken-Party zu spät.

Wenn die erste Hürde die Idee ist, dann ist die zweite Hürde die Gästeliste des Kindes. Die ist immer für alles zu üppig. In den meisten Einrichtungen können Gruppen bis 10 oder 12 antanzen. Die dritte Hürde ist die Temperatur. Winterkinder haben einen großen Nachteil gegenüber Sommerkindern, was die Auswahl der Partymöglichkeiten angeht. Schlittschuhlaufen fällt mir da als einziges ein, auf das man im Sommer verzichten muss.

Trotzdem haben wir die letzten zwei Geburtstage Ende November draußen gefeiert. Die Kinder fanden es super. Allerdings haben wir aus schlechtem Gewissen und Angst, den Kindern könnte aus Langeweile kalt werden, immer ein Mega-Programm geplant und uns einen krummen Buckel geschleppt, um jederzeit warmen Kakao und Snacks im Angebot zu haben. Die Großeltern, die zahlreich angereist waren, um zu helfen, sahen sich dann doch besser im nahegelegenen Café aufgehoben. Der Mann und ich saßen abends müde und mit roten Frostgesichtern auf dem Sofa und tranken Rotwein zur Kompensation. Das möchte ich dieses Jahr nicht mehr!

Dieses Jahr machen wir etwas ganz Außergewöhnliches! Schwimmen, denkt Ihr? Nein, langweilig. Indoor-Spielhölle? Soccer-Halle? Jump-House? Museum? Kletterpark? Nee! Ödeeee! Macht jeder. Wir feiern, festhalten: zu Hause. Mit ner stinknormalen Party. Stopp-Tanz, Mörder-Spiel, Schokoladen-Wettessen, Pizza, Pommes, Tschüß. Mal sehen, wie es wird und ob wir danach renovieren müssen.  Jetzt müssen erstmal Einladungen her.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Janosch!

total grossen glueckwunsch 72 dpiNur wenige wissen, dass Sie eigentlich anders heißen. Muss auch keiner wissen. Denn als Janosch sind Sie ein Held so vieler Kinder und Erwachsener, da tut es vielleicht gut, wenn man sich am Telefon lieber mit seinem unbekannten Namen meldet. Sie selbst haben einmal gesagt, sie wären gerne unsichtbar. Das geht als Herr Eckert. Als Herr Janosch geht das nicht.

Was wären wir ohne Panama, Herrn Popov und Papa Löwe? Wir wären auch groß geworden, aber es wäre so viel weniger bunt und lustig passiert. Ihr großes Thema war die Freundschaft – und das kann gar nicht groß genug sein.

Sie sind ein Beweis dafür, dass man nie aufgeben darf. Aus angeblichem ‚Mangel an Begabung‘ haben Sie Ihr Kunststudium aufgegeben. Jetzt begeistern ihre Bilder die ganze Welt. Und nicht nur die! Mehr Phantasie, Lebensweisheit und Humor gibt es kaum zwischen zwei Buchdeckeln.

Herr Janosch, wir danken Ihnen für die unzähligen Geschichten und endlosen Traumstunden, die sie uns beschert haben. ‚Post für den Tiger‘ war das erste Buch, das ich meiner Tochter vor dem Einschlafen vorgelesen habe. Da war sie eineinhalb. Jetzt ist sie neun und kann selber lesen. Aber ganz manchmal, wenn sie ganz besonders viel Bedürfnis nach Geborgenheit hat, bittet sie mich, ihr Janosch vorzulesen. Und diesem Wunsch komme ich nur allzu gerne nach. Danke und alles Liebe für Ihr neues Lebensjahr!

 

Bastelstudio Busch

Der Countdown läuft. Nur noch 16 Tage und Luca wird 7. Das verklebt mein Hirn wie jedes Jahr für jegliche Weihnachtsvorbereitungen und -gefühle. Erst muss dieser Termin absolviert werden, dann kann ich Kekse backen und Weihnachtslieder trällern. Oder hat sich da doch ein bisschen Weihnachtsstimmung in unsere Einladungskarten geschlichen? Oder warum ist es ausgerechnet ein Stern geworden? Man weiß es nicht. Nur eine Erkenntnis habe ich gewonnen: wenn mal gar nix mehr geht, kann ich immer noch mit Heimarbeit meine Familie durchbringen. Mit Luca als Vorarbeiterin brechen wir alle Akkord-Rekorde.

Luca: „Mama, Du musst schneller schneiden, ich hab schon alle Kreise ausgeschnitten und jetzt kann ich nicht weiter machen.“

Ich: „Ja, ich beeil mich ja schon so doll ich kann.“

Luca: „Dann reicht das eben nicht. Du musst dich eben noch mehr anstrengen.“

Happy Birthday, Luca!

Luca ist sechs! Oder wird es genau gesagt heute um 15:40 Uhr. Dann sind wir gerade auf dem Weg ins Rabatzz. Dort will sie unbedingt feiern. Trotz hunderter Alternativvorschlägen unsererseits, die natürlich pädagogisch und kulturell hochwertiger waren. Nix zu machen. Die Kinder finden es mega, alle 11 Gäste haben zugesagt, nur ein Mädchen ist krank geworden. Luca selbst ist schon seit Wochen aufgeregt und redet nur noch vom Rabatzz. Wir waren ja schon letztes Jahr da und ich hatte Schlimmeres erwartet. Vor allem beim Abendessen. Aber das war erstaunlich gut.

So, jetzt hab  ich keine Zeit mehr, ich muss noch einen Kuchen in die Gestalt eines Marienkäfers bringen und einen Zusätzlichen backen – wie bei den Geschenken, zu Weihnachten wie zum Geburtstag, schwanke ich bei diesem Thema zwischen „Viel zu viiiiiiel“ und „Oh Gott, zu wenig“. In der Vorbereitung denke ich, es reicht für 1000. Beim Auspacken dann das Gegenteil.

Luca vor 6 Jahren. Eigentlich hat sie sich kaum verändert.

Happy Birthday, Hugo! – Nachtrag

Hugos 2. Geburtstag ist schon etwas her. War schön und hat Spaß gemacht. Und es ist wieder mal das Phänomen aufgetreten, das mich immer wieder beeindruckt und eigentlich alle Spielwarenläden überflüssig macht:

Nachdem die Kerzen angezündet und Geburtstagslieder gesungen waren, wurden die Geschenke ausgepackt. Sofort wurde losgespielt – mit dem Geburtstagszug.

Fotos: ich

Schluss mit der Feierei!

Hugo ist 1!!! Hurra! Am Freitag stieg die Party im Fischi. Das Geburtstagskind selbst wusste zwar nicht so recht, wie ihm geschah, aber der Rest hatte einen tollen Tag. Inklusive Luca, die ihre Freundinnen eingeladen hatte und beim Sackhüpfen alle hinter sich ließ.

So wenig der erste Geburtstag etwas Besonderes für das Kind ist, desto besonderer ist er für die Eltern, finde ich. Im ersten Jahr nach Tag 0 erinnert man sich noch so genau an das, was genau vor 365 Tagen passiert ist. „Jetzt sind wir ins Krankenhausgefahren.“, „Jetzt saß ich in der Badewanne.“, „Jetzt habe ich gerade Deine Hand zerquetscht.“, „Jetzt war er schon da.“! Ein echter Flashback, der mich zu Tränen rührt. Das erste Jahr, so anstrengend und schön es war – unwiederbringlich vorbei.

Am Samstag gings gleich weiter mit den Festivitäten. Allerdings nur für die Großen. Luca und Hugo (Premiere!) sind bei Omi und Opi geblieben. Wir sind nach Aurich gefahren, um dort bei einer Hochzeit zu Gast zu sein. Der Umstand, dass wir außer das Brautpaar niemanden kannten, war uns ziemlich egal. Der Trip war klar unter den Vorzeichen „Wellness-Auszeit“ verbucht. Ist gelungen. Ein supersüßes Hotel, Champagner, Sonnenschein, tolles Essen und DURCHSCHLAFEN. Danke, Omi und Opi, danke Brautpaar!

Hilfe, ich geh aus!

Morgen sind wir zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Nix Besonderes. Eigentlich. Aber uneigentlich doch, denn ich war e-wig nicht mehr auf einer Privatparty. Und das, obwohl ich Privatparties liebe! Nun also morgen. Sogar das Problem der Kinderfremdbetreuung konnte gelöst werden: Luca übernachtet bei ihrer BESTEN Freundin Anna. Und auch für Hugo haben wir jemanden gefunden, der am Samstag Abend nichts Besseres vorhat, als für Geld bei Chips und Flips fernzusehen.

Jetzt fehlt nur – wie immer – das richtige Outfit. Ich hab da schon ne Idee. Aber das i-Tüpfelchen fehlt irgendwie. Vielleicht wäre es einer von denen?

Fotos: zalando