Schlagwort-Archive: Frühling

Shoe to sofort go

Auch wenn er heiß ersehnt wurde, der Frühlingausbruch bedeutet auch, wie jeder Saisonwechsel, Stress für Mamas und Papas. Denn neue Klamotten für die Kleinen müssen her. Besonders der Schuhkauf stellt für mich eine riesige Herausforderung dar. Geht man rechtzeitig los, bekommt man vielleicht noch die große Auswahl geboten, läuft aber Gefahr, dass der Schuh nicht mehr passt, wenn er (Wochen später) zum Einsatz kommt. Geht man zu spät, gibt es nur noch hässliche Reste. Für Luca bin ich einmal bei limango fündig geworden. Da bekommt man nicht nur das ein oder andere Schnäppchen, sondern findet auch mal andere Marken, die man sonst nicht so häufig sieht. Zum Beispiel die spanische Modedesignerin Agatha Ruiz de la Prada. Die Sandalen waren kaum da, schon wurden sie aus dem Karton gezogen und trotz verhaltener 13 Grad sofort angezogen. Darum kann ich Euch auch kein schöneres Foto zeigen, denn als ich dazu gekommen bin, die Schuhe zu fotografieren, hatten sie schon einen Spielplatztag hinter sich.

Meine Kinder sind jetzt fully equipped. Ganz im Gegensatz zu mir, da fehlt noch so einiges.

Schlaf weiter, Frühling!

Ihr wartet auf den Frühling? Ich nicht. Er steht jeden Morgen um viertel nach sechs an meinem Bett. Manchmal ist er in Begleitung. Die beiden Frühlinge sagen Dinge wie: „Mama, aufstehen!“, „Guck mal, was die Zahnfee mir gebracht hat“ (muss ich nicht gucken, weiß ich auch so. ICH BIN DIE ZAHNFEE). Wenn sie schlecht gelaunt sind, heulen sie. Ich kann gern auf den Frühling verzichten. Von mir aus kann er ein Spätling werden. Vor allem, wenn er im Pyjama an meinem Bett steht.

Zwei Frühlinge am Abend:

Frühlingsanfang – das war ein guter Tag

Statt immer nur zu  meckern und zu jammern heute mal etwas unspektakulär Zufriedenes von mir an dieser Stelle. Wir haben den Tag ohne schlimme Wein- und Schreiarien hinter uns gebracht. Muddi hat die Nerven behalten und hat niemanden angekeift. Auch, als Hugochen (so nennen ihn Luca und ihre Kindergarten-Freundinnen) sich mal wieder weigerte, sein Mittagsschläfchen zu halten, habe ich es geschafft, nicht zu verzweifeln. Ergebnis: zwei friedlich schlummernde Engel in ihren Bettchen. Und ich muss mich nicht, wie so oft am Abend, mit Selbstvorwürfen quälen, wieder keine „gute Mutter“ gewesen zu sein. Heute bin ich zufrieden. Ja, sogar ein bisschen stolz.