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Meiden oder mästen?

Hier mal eine ernste(re) Angelegenheit: in letzter Zeit mache ich mir öfter mal Gedanken über die Ernährung meiner Kinder. Wie zum Beispiel letztens, als ich von dem 3jährigen Kind erfuhr, das in seinem Leben noch nie Kakao trinken durfte. Oder in dem Moment, in dem ich sah, dass Lucas Freundin mit 4 noch keine Ahnung hat, was ein Überraschungsei ist. Ist es richtig, Kinder von diesen „ungesunden“ Sachen so lange wie möglich fern zu halten? Oder ist es besser, sie auch solche Dinge essen zu lassen? Und wo ist das Maß? Luca verweigert jegliche Obstaufnahme. Selbst, wenn ich ihr etwas völlig Neues hinhalte und ihr verschweige, dass es sich um Obst handelt… Bei Süßem und Fettigem greift sie dagegen ohne zu zögern zu. Sie hat weder Übergewicht, noch schlechte Zähne noch irgendwelche Allergien. Und trotzdem habe ich Bedenken, ob es nicht irgendwann doch zu Nachteilen führt, dass sie sich (oder ich sie) so vitaminarm ernährt (ernähre).

Und Hugo stellt mich vor ganz neue Herausforderungen. Ein Besuch bei einer Ärztin für Chinesische Medizin hat zur Folge, dass er nun gluten- und milchfrei durch den Tag spaziert. Erstmal probehalber, doch es macht den Anschein, als hätte er seitdem keine Bauchschmerzen mehr. Auch die Hautrötungen sind so gut wie weg. Woher kommt diese neue, überall präsente Gluten- und / oder Laktoseunverträglichkeit? Ist das wieder so ein Trend? Und in zwei Jahren reden alle davon, dass Bananentrienzyme zu allergischen Überreaktionen führen?