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Doppel-Dating

Wer sagt eigentlich, dass der andere Elternteil trist zu Hause sitzen muss, wenn der eine ausgeht? Wir haben gestern mal wieder das Gegenmodell angestrengt: die Muddis gehen aus und die Vaddis trinken Bier und gucken Fußball, während der Nachwuchs vereint und unbeobachtet das Kinderzimmer auf links zieht. Ob es geklappt hat? Keine Ahnung, ich war ja weg. Und zwar zum late night shopping bei Liedloff . Wer mich kennt, weiß: mein Lieblingsladen. Trotzdem hab ich nix gekauft, nur getrunken.

Mit zwei Dosen Prosecco intus waren wir dann auch heiter genug, um in Die Bank zu gehen. Nüchtern käme ich nicht auf die Idee. Aber so war´s ok. Totales Gegenprogramm zu Ottensen auf jeden Fall. Viele zurück gegelte Haare, operierte Brüste, geliftete Wangen und Bauchansätze. Eine Info, die vielleicht jemanden interessiert: man darf dort rauchen. Jedenfalls nach 22 Uhr. Der Barmann sah zwar nicht so aus, war aber sehr nett. Sodass wir bestens versorgt wurden mit Cocktails und Nüssen. Zum Abschied gab´s noch einen Tequila aufs Haus. So richtig mit Salz und Zitrone. Da fühlt man sich doch wieder jung und unabhängig! Was auch daran liegen könnte, dass ich das zum letzten Mal getrunken habe, als ich es noch war. Was solls´s? Abende wie diese verlangen auf jeden Fall nach Wiederholung. Danke, Mädels!

Alles muss raus.

Auch Muddi und Vaddi mal. Mann, tut das gut! Einfach der guten M. die Kinder in die Hand drücken und abhauen. In die Kleine Brunnenstraße 1. Eigentlich unser Sommerfreisitz, nur diesen Sommer wollte es nicht richtig hinhauen, mit dem Wetter, dem Hunger und der Kinderfreien Zeit.

Es gab: Sardinen auf Toskanischem Brotsalat, Carpaccio, Gauloises, Rosé, Seeteufel, Zigarillo, Filetspitzen und göttliches Schokoladenparfait. Begleitet von zusammenhängenden Sätzen, ja sogar ungestörten Gesprächen, die länger als 5 Minuten bei einem Thema verweilten. Danke! Mehr davon!