Hysterie am Samstagabend. Demnächst im Kino.

Ein Samstagabend, wie er im Buche steht. Im Drehbuch zu dem Film „Hysterie am…“ Hätte man sich besser nicht ausdenken können:

Abendessen zu viert. Hugo quiekt und quengelt schon den ganzen Tag und wird lauter und lauter. Luca singt und hampelt am Tisch. Irgendwann stehe ich auf und gehe mit ihm ins Schlafzimmer. Da brüllt er auf meinem Arm wie ein Verrückter. Also lege ich ihn in sein Bett. Bevor ich ihn aus dem Fenster werfen kann… Dort schreit er sich fünf Minuten (die sich wie fünf Stunden anfühlen) in den Schlaf. Super, einer ist ruhig. Also schicken wir Luca in ihr Zimmer, den Schlafanzug anziehen. Es herrscht für einen Moment sowas wie Ruhe. Ich seufze und hebe mein Glas in Richtung Kindervater. Der will es mir gleichtun, greift daneben und schmeißt das Glas um. Scherben und Rotwein all over. Egal. Es ist Ruhe, wir müssen sie nutzen. Und zwar nicht zum Putzen. Neues Glas, neues Glück. Wir stoßen an und schließen die Augen, um die Stille zu spüren. Doch die Tür geht auf und Luca kommt rein. Mit ihr: „Alle meine Entchen…“

Wir können nur noch hysterisch lachen. Ach ja, Kinder sind was Tolles!

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