Hallo… äh, ne.

Es ist echt peinlich. Und passiert mir immer wieder. Ich grüße Menschen, in der Annahme, sie zu kennen. Und im nächsten Moment fällt mir auch ein, woher: aus dem Fernsehen.

Heute war es Sebastian Bezzel, der mir mit seinem Einkaufswagen entgegenkam. Schon mehrmals durfte sich Adam Boudoukos über mein Grüßen wundern. Und auch Fatih Akin stand ich schon mehr als einmal mit halb heraus gehüpftem Hallo gegenüber. Bei Peter Lohmeyer verhält es sich komischer Weise genau anders herum. Ihn würde ich normaler Weise grüßen. Wie jeden anderen, der zwei Häuser weiter wohnt und dem ich fast täglich über den Weg laufe. Mach ich aber nicht. Aus dem gleichen Grund, aus dem wahrscheinlich einmal Christiane Paul aufm Spielplatz stand und sich niemand traute, mit ihr zu reden, obwohl man es ganz selbstverständlich tun würde, wäre sie nicht Christiane Paul. Man will ja nicht als promigeil dastehen.

Aber beim nächsten Mal sag ich dem Sebastian mal, dass ich ihn ganz großartig finde und den Konschtanzer Tatort nur wegen ihm ertrage. Das freut ihn doch, oder meint Ihr nicht?

Ein Gedanke zu „Hallo… äh, ne.

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