Familienflucht. Oder: die Undurchtrennbarkeit der Nabelschnur

Schon komisch. Während ich schon im Voraus weine, wenn ich daran denke, für ein paar Tage von meinen Kindern getrennt zu sein, plant mein Mann einen Trip nach dem anderen. Klaro träume auch ich von wochenlangen Wellness-Urlauben, Yoga Retreats in Asien und Karneval in Rio. Aber machen? Ohne Kinder??? Nene. Schon bei einem langen Wochenende mit meiner lieben Freundin Jess in London denke ich nach der ersten Nacht: So, das war schön. Reicht aber auch. Sorry, Jess! Nix gegen Dich. Aber die Nabelschnur ist zumindest mental noch lange nicht durchtrennt.

Ganz anders bei meinem Mann. Keine reale, aber auch keine mentale Nabelschnur. Oder seine ist einfach viel länger. 14 Tage Thai Box Camp auf Koh Phangan 2008. Ursprünglich 10 Tage, dank Aschewolke 21 Tage, Boxen auf Kuba 2009. Und jetzt schwärmt er von einer einsamen Almhütte oder, voll krass, Schlittenhundeurlaub in Alaska. Also, bei der Thainummer habe ich ja noch drüber nachgedacht, mitzukommen um mich einfach nur in die Hängematte zu legen. Auch Kuba hätte ich mir vorstellen können. Aber Alaska??? Da kann er mal schön alleine hin. Ich schenke ihm schon mal die passenden Boots von Boxfresh dazu. Sind zufällig auch gerade im Großstadt-Winter angesagt.

Gut für den Alaska-Trip. Und den alltäglichen Großstadtwahnsinn

Bild: frontlineshop

Ein Gedanke zu „Familienflucht. Oder: die Undurchtrennbarkeit der Nabelschnur

  1. jess

    hah! let me know when gregor is off to the alaskan sledding experience, and i’ll sled myself down to HH to see you, luca & hugo (so no more worries re: having to cut your everlasting umbilical cord to see me)

    ps love you blog! congrats to you both!
    x x x

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