Eyes to kill

Süße Kinderaugen, die überall Entzücken hervorrufen. Manchmal aber auch das Gegenteil. Es gibt nichts Frustrierenderes, als neben einem Kind zu sitzen und zu warten, dass es einschläft. Bei Hugo darf ich das neuerdings wieder zweimal täglich tun. Denn seit Neuestem wühlt er sich selbst au seinem Schlafsack und klettert aus dem Bett. Was möglich ist, weil er in einem großen Bett mit Rausfallschutz, aber ohne komplettes Gitter schläft. Er kommt dann freudestrahlend ins Wohnzimmer gerannt. Und wundert wahrscheinlich, warum sich sonst niemand über sein Erscheinen freut. Nachdem wir das „Ich komm raus und Du bringst mich wieder ins Bett-Spiel“ ca. 6 mal gespielt haben, bleibt mir nichts anderes übrig, als neben ihm zu sitzen, bis er einschläft. Und das endet meist in einem mittelschweren Wutanfall meinerseits. Gerade habe ich eine Stunde gebraucht, um ihn zum Schlafen zu bringen. Toll, denn nun muss ich in einer halben Stunde schon wieder wecken, weil wir dann Luca abholen müssen. Und was hätte ich nicht alles schaffen können in der Zeit!!! Wenn das so weiter geht, muss wieder das Gitterbett her. Auch auf Kosten von wertvollem Spielplatz, der im Zimmer dann fehlt.

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