Archiv der Kategorie: Sport

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Familie Busch ist weg und erholt sich im Skiurlaub. Damit die Kinder auch mal Schnee zu sehen bekommen, der länger als 10 Minuten liegen bleibt.

Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich dieses Jahr mit Helm fahren. Man wird ja vorsichtig im Alter. Oder eher Frau. Der Herr Papa fährt weiter oben ohne. Aber er ist auch nicht so schnell wie ich. Haha. Zugegebener Maßen habe ich mir den Helm zum größten Teil aus dem Grund gekauft, weil er cool aussieht. Aber das bleibt unter uns.

Allerdings mache ich mir etwas Gedanken darüber, wie ich Luca nach dem Urlaub erklären soll, dass ich weiterhin ohne Helm Rad fahre. Oder überträgt sich die alpine Vorsicht auf die Straße? Wir werden sehen. Euch eine schöne Zeit!

Alle in einem Boot. Oder nicht?

Wiebke joggt, Teil II. Zu sehen heute Morgen.  Und während ich so laufe, kommen mir andere Jogger entgegen. Ich grüße freundlich – und bekomme keine Antwort. Einmal, zweimal… überhaupt niemand grüßt zurück! Das erinnert mich an die Zeit, in der ich Luca Kilometerweit die Elbe entlang geschoben habe und jede mit Kinderwagen bewaffnete Frau euphorisch ein Hallo entgegen geschmettert habe. Keine Reaktion. Eher ein verschrecktes Wegsehen. Habe ich nicht verstanden. Wir waren doch Sisters in mind! Genauso fühlte ich mich heute früh. Und mir kam ein Lied aus noch älteren Tagen in den Kopf, das mich für den Rest der Strecke begleitet hat: Vagabonds von New Model Army. „We are old, we are young, we are in this together“. Anscheinend sehe nur ich das so.

Eine Person hat dann doch noch mit mir geredet: meine ehemalige Nachbarin. Und sie sprach den Satz des Tages: „Toll, man kann im Sonnenaufgang joggen, ohne früh aufstehen zu müssen.“ Der Winter hat also neben Weihnachten noch etwas Gutes.

Run with a view

Heute ist etwas geschehen, das es seit fast 7 Jahren nicht gegeben hat: ich war Joggen. Und es war toll! All die Jahre habe ich mich geweigert, weil es einfach zu viele schlimme Erfahrungen waren, die ich in Laufschuhe gesammelt hatte. Damals fragte ich mich nach den ersten zwei Schritten, wie lange ich wohl noch laufen müsse. Was sicher an meiner jämmerlichen körperlichen Konstitution lag: ich habe eine Schachtel pro Tag Minimum geraucht und war meistens am Samstag oder Sonntag joggen. Was bedeutet, dass ich am Vorabend mit ziemlicher Sicherheit noch mehr geraucht und dazu ziemlich viel getrunken hatte. Es gibt Menschen wie meine beste Freundin, denen das nichts ausmacht. Mir aber hat es den Spaß versaut. Darum habe ich irgendwann aufgehört und mit der Schwangerschaft kam zwar das Rauch- und Trinkverbot, aber auch die perfekte Ausrede, nicht mehr joggen zu müssen. Das habe ich durchgezogen bis heute.

Bedauert habe ich meine Laufphobie schon öfter, denn es ist die einfachste, schnellste und auch günstigste Methode, sich fit zu halten. Und es macht glücklich! Letzte Woche kam mir die Idee, auf dem Rückweg von Kindergarten und Schule noch ein Läufchen einzulegen. Warum bin ich da nicht eher drauf gekommen? Bis zum Elbstrand sind es von da aus nur drei Hüpfer. Dann hat es noch eine Woche gedauert, bis ich meine ollen Asics aus dem Keller gebuddelt hatte. Die sind noch älter als mein letztes Lauferlebnis. Aber neue gibt es erst, wenn ich es schaffe, dran zu bleiben. Ihr werdet meine Zeugen sein. Und wenn ich in zwei Monaten noch fleißig laufe, gibt es neue Schuhe. Und ein oder zwei Teile aus der adidas by Stella McCartney Running-Kollektion. Man muss schließlich Ziele haben.

Allen Mamas kann ich nur sagen: nutzt den Schul- oder Kindergartenrückweg für ein Läufchen. Beckenboden festhalten und los!

Live is live

Dank Olympia und EM (war die eigentlich schon?) hat Luca den Begriff „Live“ in ihr Bewusstsein aufgenommen. Sie hat verstanden: Olympia ist live, Mia and me (die schrecklichste aller Kika-Abendsendungen überhaupt) nicht. So einfach, wie sich das hier liest, war die Erkenntnis aber nicht, das sag ich Euch!

Jetzt gerade (also LIVE) spielt in Frankfurt Deutschland gegen Argentinien. Und Leslie Feist in Hamburg im Stadtpark. Die Umstände, dass Musik dem Fußball und Hamburg ganz klar Frankfurt vorzuziehen ist, führen dazu, dass ich jetzt gern im Stadtpark live dabei wäre. Leslie, Du bist einfach wunderbar!

Quelle: youtube

Summer in the City – das fing ja gut an!

Was für ein Samstag das war! Zum Berauschen schön, nicht? In meinem Falle fing das tolle, erste Sommerwochenende schon am Freitag an. Denn um 11:30 ist meine liebste Feundin J. aus dem Prinzenhochzeitswahnsinnigen London gelandet. Wir sind gleich in unsere alte Hood nach Eimsbüttel gefahren. Denn dort, in der Schopstraße 14, haben wir uns einst übereinanderwohnend an vielen Rotweinseligen Abenden kennen gelernt.

Danach stellte ich die Gute erst mal auf die harte Probe. Sie ist nämlich – oberflächlich und Lebenskonzeptionell gesehen – das absolute Gegenteil von mir: Besitzerin von vier angesagten Pilates-Studios (ich muss jetzt einfach mal damit angeben), keine Kinder, dafür einen Hund. Die Probe bestand darin, mit mir, Hugo, Luca und ihrer Freundin im Mercado Eis zu essen, einzukaufen und Geckos zu bestaunen, einen Besuch mit alle Mann in der Haspa Filiale zu überleben und den Weg zum Spielplatz ohne Unfälle zu überstehen. Hat sie bravourös gemeistert.

Abends haben wir uns reich belohnt und uns an dieser Theke festgebissen. Wer weiß, wo es ist?

Foto: von dieser Website

Thank you, Stella McCartney

Bald ist es endlich wieder soweit! Ich kann wieder zum Yoga. Nicht Schwangeren-Yoga, das bockt nicht. Richtiges Yoga, mit Schwitzen, Zittern, Heulen und Leuchten (leider erst nach 1,5 Stunden). Bisher musste ich mich noch gedulden, weil die Kinderbetreuung im Holmes Place den Racker erst mit 6 Monaten nimmt. Aber die sind bald um. Was ich jetzt schon mal machen kann, ist, mich um das passende Outfit für das feierliche Erste Mal zu kümmern. Wo sonst gucken, wenn nicht bei adidas? Stella McCartney hat wieder eine wunderschöne Yoga-Kollektion herausgebracht. Ich möchte am liebsten alles. Und wenn ich mir die Stücke der Lauf-Kollektion ansehe, schwöre ich mir jedes Mal, doch endlich zur Marathon-Lady zu werden. Damit diese anbetungswürdigen Sachen auch genug Auslauf kriegen. Dank der grandiosen Glow-in-the-Dark Items gibt es nun auch keine Ausreden mehr für dunkle Winternachmittage.

Wahrscheinlich ist das Training dann auch bitter nötig. Während ich das hier schreibe, verschwindet eine Tüte Katjes Yoghurt Gums in meinem Bauch. In Kombination mit Abstillen eine figurruinierende Angelegenheit. Aber soooooo lecker!

Bilder: adidas