Archiv der Kategorie: Shoppen

Oh sole bio!

Der beste Umweltschutz ist ja immer noch der Konsumverzicht. Oder zumindest das Einschränken von Konsum. Versuche ich auch zu praktizieren. Meistens. Also nicht acht H&M oder Zara Pullis sondern einen, der so viel kostet wie alle zusammen und dafür länger hält. Hat zur Folge, dass man nicht immer absolut und jederzeit modischer Vorreiter ist. Lieber klassisch als Kack-Qualität (sorry, ein anderes K-Wort fällt mir nicht ein und ich hab so Lust auf eine Alliteration).

Zum Glück aber gibt es ja Kinder! Die wachsen! Und da kann man seine Shoppinglust dann ausleben. Weil man das Kind ja schließlich jede Saison mit Passendem versorgen muss. Und wenn das Gewissen flüstert, man solle sich dabei nicht einen feuchten Kehricht um die Umwelt und Produktionsbedingungen scheren, dann greift man leichten Herzens zu Stella McCartney. Da gehen gleich drei Wünsche auf einmal in Erfüllung: bio & fair & wahnsinnig schön. Schaut selbst! Die ganze Kollektion gibt es hier, meine Favoriten seht Ihr hier:

Message on a Pulli

Was hört sich lustiger an: ZulupaPUWA oder Puffin? Ein heißes Rennen in coolem Kontext! ZulupaPUWA heißt die neue Kollektion von Walter Van Beirendonck für die belgische Modefirma JBC. Eine Island-Reise und die dort so offensichtlichen Folgen des Klimawandels haben ihn zu den Motiven inspiriert und so ist der Puffin, oder auch Papageientaucher, neben dem Wal der Held auf den tollen T-Shirts, Shorts, Kleidern, Röcken und Sweatern. Um daran zu erinnern, welche Schönheit dort in Gefahr ist.

Auf einem schönen Event an der Elbe durften wir uns die fantasievollen Designs ganz genau ansehen. Die Location lag auf unserem Nachhauseweg. Und weil gerade Kaffee- und Kuchenzeit war, haben wir nicht lange gezögert und sind der Einladung zu belgische Waffeln mit viel Sahne und noch mehr Schokosoße gefolgt. Mit vollem Bauch spielt, malt und modelt es sich viel besser, haben sich die Veranstalter wohl gedacht. Modelt? Genau! Denn die Kinder durften die Klamotten nicht nur anprobieren, sondern wurden vor Ort auch gleich von der tollen Alexandra Klever professionell abgelichtet. Wenn da nicht der ein- oder andere Berufstraum entstanden ist…

Danke an Nicole Weber Communications für den schönen Nachmittag

Fotos: Alexandra Klever und ich 😉

Sommerhauch – später

Es ist Februar. Es ist eklig draußen. Darum machen wie es uns drinnen gemütlich. Vor dem Computer. Und statt an der Kaminfeuer-App wärme ich mich an Seiten von Hotels im Süden. Inzwischen haben wir gebucht, also ist Surfen durch das virtuelle Mittelmeer sinnlos.

Zum Glück gibt’s Smalllable und seine bezaubernden Kindersachen. Gerade habe ich mich statt auf den jahreszeitlich üblichen Sale-Seiten bei den Sommersachen umgesehen. Und plötzlich ging  die Sonne ging auf! Für Luca wanderten so einige Fische aus dem Netz in den Warenkorb. Ich freu mich schon darauf, die Maus darin durch Italiens Berge laufen zu sehen!

Neues Jahr – Neues Wagen

Um nicht einzurosten, muss man sich immer wieder neue Ziele setzen. Neue Dinge ausprobieren, den Zauber des 1. Males erleben! Habe ich heute gemacht. Ich danke Tchibo für seine Unterstützung, außerdem natürlich meinem Mann und meinen Kindern, ohne die diese Challenge nie möglich gewesen wäre: ich habe gebügelt. Mit dem kabellosen Dampfbügeleisen, dass ich vor über einem halben Jahr bei dem Kaffeeladen erworben hatte und das seitdem im Schrank auf seinen Einsatz warten musste. Weil ich nie bügele – zumindest dachte ich das bis heute. Jetzt kann ich gar nicht mehr aufhören! Hat irgendwie etwas Meditatives. Dieses Geräusch, wenn der Dampf entweicht, dieses Gurgeln des Wassers, der Anblick des Stoffes, wie er von krumpelig zu glatt mutiert. Durch meine Hände! Wahnsinn! Der Geruch erinnert mich außerdem an Kindheit.

Vielleicht bügele ich ab jetzt nur noch selbst und kaufe statt Reinigungsmarken Handtaschen.

Zum Beispiel diese:

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Mit der Ecke des Monats zur Erkenntnis des Tages

Oder: Quengelware steht nicht nur an der Kasse.

Gestern auf dem Weg nach Hause noch schnell Milch und Brot kaufen. Es ist schon dunkel und die Kinder wollen natürlich mit rein in den Supermarkt.

Selbstredend, dass es nicht bei Milch und Brot blieb. Bleibt es nie. Schon gar nicht, wenn man Hunger hat. Und seit gestern verstehe ich endlich den Rat von diesen Sparen-im-Haushalt-Fuzzis, dass man mit Einkaufsliste und ohne Kinder einkaufen gehen sollte. Hab ich vorher nie. Die paar Cent für einen Joghurt mehr oder weniger, dachte ich, machen ja wohl kaum einen Unterschied.

Das Licht ist mir erst gerade aufgegangen, als ich den Bon von gestern aus der Jackentasche knüllte und einen Blick darauf warf. Ungefähr sieben von den 17 Euros gehen auf das Kinderquengelkonto.

Zum Glück gibt’s keine Balenciaga-Taschen in der Impulskaufzone. Die würden erheblich schwerer ins Gewicht fallen.

 

Die Rechnung nicht ohne Kinder machen
Die Rechnung nicht ohne Kinder machen

Die spinnen, die Rö… äh Kunden.

Die ganze Welt wird schneller. Die ganze Welt? Nein, ein Laden in einem kleinen Dorf widersetzt sich dem Anspruch der Kunden, alles immer sofort zu bekommen. Aber von vorn: gestern wollte ich mir neue Birkenstock-Latschen kaufen. Bewusst entschied ich mich gegen die Versuchung, sie online zu bestellen und ging in ein alteingesessenes Fachgeschäft für Gesundheitsschuhe hier in Ottensen. Ein dunkler Laden mit Neonbeleuchtung und voll mit dieser Art von Schuhen, die bequem sein MÜSSEN. Denn sonst gäbe es wirklich keinen Grund, die hässlichen Dinger anzuziehen. Ganz hinten in der Ecke steht ein kleines Regal mit den Modellen von Birkenstock, die der Marke den Sprung in die Modewelt ermöglicht haben. Das von mir gesuchte war auch dort, leider in Größe 43. Als ich nach meiner Größe fragte, machte mir die Verkäuferin wenig Hoffnung, ging aber netterweise im Lager nachschauen. Nichts. Auch ein Anruf bei irgendeinem anderen Lager brachte kein anderes Ergebnis. „Kein Problem!“, sagte die nette Dame. „Ich kann sie Ihnen bestellen. Dann haben sie sie zum nächsten Sommer.“

Mutig. Ob die auch den ganzen Tag Zaubertrank trinken, um den Römern, respektive Zalandos und Görtz dieser Welt, zu trotzen? Ich hoffe es für sie. Denn sonst verschwindet auch der Laden bald von der Karte und in die freie Lücke zieht eine weitere Schrecklichkeit wie Cut&Go oder so ein schlimmer Handyshop.

Shoe to sofort go

Auch wenn er heiß ersehnt wurde, der Frühlingausbruch bedeutet auch, wie jeder Saisonwechsel, Stress für Mamas und Papas. Denn neue Klamotten für die Kleinen müssen her. Besonders der Schuhkauf stellt für mich eine riesige Herausforderung dar. Geht man rechtzeitig los, bekommt man vielleicht noch die große Auswahl geboten, läuft aber Gefahr, dass der Schuh nicht mehr passt, wenn er (Wochen später) zum Einsatz kommt. Geht man zu spät, gibt es nur noch hässliche Reste. Für Luca bin ich einmal bei limango fündig geworden. Da bekommt man nicht nur das ein oder andere Schnäppchen, sondern findet auch mal andere Marken, die man sonst nicht so häufig sieht. Zum Beispiel die spanische Modedesignerin Agatha Ruiz de la Prada. Die Sandalen waren kaum da, schon wurden sie aus dem Karton gezogen und trotz verhaltener 13 Grad sofort angezogen. Darum kann ich Euch auch kein schöneres Foto zeigen, denn als ich dazu gekommen bin, die Schuhe zu fotografieren, hatten sie schon einen Spielplatztag hinter sich.

Meine Kinder sind jetzt fully equipped. Ganz im Gegensatz zu mir, da fehlt noch so einiges.

Ein Grund mehr, den Winter in die Wüste zu schicken.

Der Online-Shop mit dem höchsten Kreischfaktor für Muttis hat die Eigenmarke Hundred Pieces für Jungs und Mädchen von 2-14 lanciert. Ich klick sowieso jeden Tag bei Smallable vorbei, da wird sicher auch das ein oder andere der Sahneeis farbenen Teile bei mir zu Hause landen. Vor allem, weil man am Anfang ordentlich sparen kann:

Leider ist der Versand nach Deutschland sehr teuer. Aber zum Launch der Eigenmarke findet vom 26.-31. März eine Promotion mit Nachlässen von bis zu 25% statt. Die Codes sind für die ganze Seite gültig, ausgenommen Gutscheinkarten und Möbel.
  • SMALLDAY1 => 10€ geschenkt ab 100€ Warenwert
  • SMALLDAY2 => 50€ geschenkt ab 250€ Warenwert
  • SMALLDAY3 => 100€ geschenkt ab 400€ Warenwert

Auf geht´s, wir sehen uns online!