Archiv der Kategorie: Promis

Message on a Pulli

Was hört sich lustiger an: ZulupaPUWA oder Puffin? Ein heißes Rennen in coolem Kontext! ZulupaPUWA heißt die neue Kollektion von Walter Van Beirendonck für die belgische Modefirma JBC. Eine Island-Reise und die dort so offensichtlichen Folgen des Klimawandels haben ihn zu den Motiven inspiriert und so ist der Puffin, oder auch Papageientaucher, neben dem Wal der Held auf den tollen T-Shirts, Shorts, Kleidern, Röcken und Sweatern. Um daran zu erinnern, welche Schönheit dort in Gefahr ist.

Auf einem schönen Event an der Elbe durften wir uns die fantasievollen Designs ganz genau ansehen. Die Location lag auf unserem Nachhauseweg. Und weil gerade Kaffee- und Kuchenzeit war, haben wir nicht lange gezögert und sind der Einladung zu belgische Waffeln mit viel Sahne und noch mehr Schokosoße gefolgt. Mit vollem Bauch spielt, malt und modelt es sich viel besser, haben sich die Veranstalter wohl gedacht. Modelt? Genau! Denn die Kinder durften die Klamotten nicht nur anprobieren, sondern wurden vor Ort auch gleich von der tollen Alexandra Klever professionell abgelichtet. Wenn da nicht der ein- oder andere Berufstraum entstanden ist…

Danke an Nicole Weber Communications für den schönen Nachmittag

Fotos: Alexandra Klever und ich 😉

Immer schön auf dem Teppich bleiben

Was haben Joko & Klaas, Hape Kerkeling, Matthias Brandt, Anna Loos, Suzanne von Borsody, Gerd Ruge, Olivia Jones und ich gemeinsam? Ja, genau: Wir alle waren beim Deutschen Fernsehpreis 2014. Und noch sehr viele Menschen mehr. Unter anderem mein Mann, der mich freundlicher Weise mal mitgenommen hat. Sein  Kommentar angesichts des roten Teppichs war dann auch: „Der ist ja kurz!“ Mag sein. Meine Aufmerksamkeit gilt eher den kulinarischen Attraktionen – in diesem Fall  in Form von Sushi Bar und Burger Grill – und den jungen Damen und Herren mit den Tabletts voller Rosé.

Jedenfalls ist solch eine Veranstaltung sehr famos. Während der Mann sich durch die Menge plauderte, hatte ich ausreichend Gelegenheit, Leute zu gucken. Das Tollste an solchen Parties ist ja, dass man nicht nur die  Ausschnitte sieht, die einem im Fernsehen präsentiert werden oder in der Gala abgebildet sind. Man kann gucken wohin und wie lange man will und sich die Promis von alles Seiten betrachten. Beim Essen, Trinken und auf dem Weg zum Klo.

Auch dachte ich, eine Information erhascht zu haben, lange bevor sie an die Öffentlichkeit gelangen würde. Rebecca Mir hat einem Reporter ihre Hand gezeigt mit den Worten: „Das ist der Verlobungsring.“ Am nächsten Tag in der BILD stand davon nix, obwohl sie fast lebensgroß abgebildet war. Eine kleine Recherche ergab, dass die Verlobung längst stattgefunden hat. Als Klatschreporter eigne ich mich wohl nicht besonders.

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You can’t always get what you want…

Nennt es zynisch, aber diese Zeilen kamen mir sofort in den Kopf, als ich vom Tod der L’Wren Scott erfuhr. Zwar weiß ich ziemlich wenig von ihr, aber ich habe vor längerer Zeit ein Interview (ich glaube in der GALA) mit ihr gelesen. „Welch eine glückliche Frau“ habe ich gedacht. Zwar kam sie sehr sachlich rüber, aber sie schien alles zu haben, was man sich als Frau wünschen kann. Ein tolles Aussehen, glamouröse Berufe wie Model und Designerin, Erfolg, einen Rockstar als Freund, mehrere riesige, wahnsinnig teuer eingerichtete Wohnungen…

Ihr Selbstmord beweist einmal mehr, dass diese Dinge nicht reichen, um glücklich zu sein. Und dass man in einen Menschen nicht hinein sehen kann. Was es war, dass sie nicht bekommen konnte, was ihr gefehlt hat, um zumindest zufrieden genug zu sein, um weiter danach zu suchen, werden wir nie erfahren. Das finde ich erschütternd. Nicht, weil sie ein Promi war, sondern eine verzweifelte Seele, die den letzten aller Auswege gewählt hat. L’Wren, may you rest in peace.

Das Bekenntnis der Frau S. Oder: ein echt alter Hut.

Gerade wurde ich auf ein BILD TV Interview mit Barbara Schöneberger aufmerksam gemacht (Danke, Alexandra!)

Skandalös, was Frau S. da von sich gibt. Sie schläft beim Stillen! Äh… wer tut das nicht? Und dann klauen diese Zeitungsfritzen auch noch meinen Buchtitel. Aber was sie sonst noch so sagt, kann ich voll unterschreiben. Bzw. aufschreiben. Ach ne, hab ich ja schon 😉

Inspiriert von Lisa?

Nora Tschirner ist schwanger. Das finde ich toll! Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass sie Mama Cool gelesen hat. Und jetzt frage ich mich natürlich: Hat sie sich von meiner Lisa im Buch inspirieren lassen und vielleicht den ein oder anderen Tipp mitgenommen? Schön wärs! Ich wünsche Dir und Euch alles Gute, liebe Nora!

Hallo… äh, ne.

Es ist echt peinlich. Und passiert mir immer wieder. Ich grüße Menschen, in der Annahme, sie zu kennen. Und im nächsten Moment fällt mir auch ein, woher: aus dem Fernsehen.

Heute war es Sebastian Bezzel, der mir mit seinem Einkaufswagen entgegenkam. Schon mehrmals durfte sich Adam Boudoukos über mein Grüßen wundern. Und auch Fatih Akin stand ich schon mehr als einmal mit halb heraus gehüpftem Hallo gegenüber. Bei Peter Lohmeyer verhält es sich komischer Weise genau anders herum. Ihn würde ich normaler Weise grüßen. Wie jeden anderen, der zwei Häuser weiter wohnt und dem ich fast täglich über den Weg laufe. Mach ich aber nicht. Aus dem gleichen Grund, aus dem wahrscheinlich einmal Christiane Paul aufm Spielplatz stand und sich niemand traute, mit ihr zu reden, obwohl man es ganz selbstverständlich tun würde, wäre sie nicht Christiane Paul. Man will ja nicht als promigeil dastehen.

Aber beim nächsten Mal sag ich dem Sebastian mal, dass ich ihn ganz großartig finde und den Konschtanzer Tatort nur wegen ihm ertrage. Das freut ihn doch, oder meint Ihr nicht?

Prominente Streitkultur

Eine verheiratete Freundin – aus Diskretionsgründen kann ich hier natürlich keine Namen nennen – schwärmt zur Zeit wieder jeden Donnerstag und Freitag für Rae Garvey. Mich veranlassen ihre Mrs. Garvey to be-Fantasien zu der Frage, worüber man sich wohl mit einem Rockstar streitet, wenn man mit ihm zusammen ist. Unsere eigenen Männer nerven uns mit nicht weggeräumtem Geschirr, hochgeklappten Klobrillen und nächtlichem Schnarchen. Doch in einer Popstarvilla lösen sich diese Probleme ja quasi von selbst. Das Personal spült und Bade- und Schlafzimmer gibt es mehr als genug, sodass man sich einfach aus dem Weg gehen kann. Aber wegen irgendwas müssen doch auch bei VIPs die Fetzen fliegen. Es bleibt mir wohl nichts übrig, als die Mutmaßung. Oder ich warte ab und frage meine Freundin. Wenn sie das Supergirl von Rae ist.

Quelle: youtube

Eine Schwimmgöre wird Gala Titelmodel

Als großer Gala-Fan und Abonnentin bin ich relativ, sagen wir mal, überrascht über Franzi van Almsick auf dem Cover. Ich finde sie weder besonders apart noch sonst wie inspirierend. Ja, sie war Gold-Franzi. Respekt dafür. Dann war sie mit Kretzsche zusammen und sah aus wie eine weibliche Version von ihm. Mit Tattoos und Piercings headbangte sie mit ihm durchs rockige Ostdeutschland. Dann war Schluss und sie traf ihren jetzigen Mann, son Millionärsheini. Und plötzlich ist sie die Dame Franzi, die in Designer-Klotten den roten Teppich pflügt. Klar, man kann seinen Stil ändern, der Geschmack wächst mit. Ich lauf ja auch nicht mehr mit Doc Martens uns Schlaghosen aus dem Kilo-Shop (der einzige Second Hand Shop, den wir mit 16 aus eigener Kraft erreichen konnten, war der Rotes Kreuz Kilo-Shop im Nachbardorf)  rum, sondern fange beim Anblick einer Burberry Prorsum Tasche an zu sabbern. Aber der Turn bei Franzi war dann schon etwas sehr krass. Und dann auch noch das: „Franzi engagiert sich im Elternrat des Kindergartens ihres Sohnes.“ Woooooooooow!

Wer bin ich?

Das ist die Frage des Abends. Wenn ich meinen Tag so Revue passieren lasse, ist das schon ein seltsames Sammelsurium an Taten, Orten, Aktion und Reaktion. Und im Vergleich zu meinem vorelterlichen Leben erkenn ich mich kaum wieder.

Heute: Abgesehen davon, dass ich morgens schon im Friesennerz und mit Gummistiefeln am Falkensteiner Ufer rumgelatscht bin, habe ich mich mit der Kindergärtnerin angeschrien und mich soeben über mein kaputtes Bügeleisen geärgert.

Damals: hätte ich an einem Tag wie heute freiwillig nicht die Wohnung verlassen sondern hätte mich mit ner DVD (tschuldigung, wohl eher Video) ins Bett gelegt. Kindergärtnerinnen habe ich als nette, harmlose Menschen gesehen, mit denen man sich als vernünftige Mutter nicht anlegt. Und gebügelt habe ich NIE.

Ach ja, und einen Fußballer hätte ich auch niemals niedlich gefunden. Diesen hier schon. Obwohl er eher mütterliche Gefühle weckt…

Wtf…!?

Foto: wikipedia