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Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Janosch!

total grossen glueckwunsch 72 dpiNur wenige wissen, dass Sie eigentlich anders heißen. Muss auch keiner wissen. Denn als Janosch sind Sie ein Held so vieler Kinder und Erwachsener, da tut es vielleicht gut, wenn man sich am Telefon lieber mit seinem unbekannten Namen meldet. Sie selbst haben einmal gesagt, sie wären gerne unsichtbar. Das geht als Herr Eckert. Als Herr Janosch geht das nicht.

Was wären wir ohne Panama, Herrn Popov und Papa Löwe? Wir wären auch groß geworden, aber es wäre so viel weniger bunt und lustig passiert. Ihr großes Thema war die Freundschaft – und das kann gar nicht groß genug sein.

Sie sind ein Beweis dafür, dass man nie aufgeben darf. Aus angeblichem ‚Mangel an Begabung‘ haben Sie Ihr Kunststudium aufgegeben. Jetzt begeistern ihre Bilder die ganze Welt. Und nicht nur die! Mehr Phantasie, Lebensweisheit und Humor gibt es kaum zwischen zwei Buchdeckeln.

Herr Janosch, wir danken Ihnen für die unzähligen Geschichten und endlosen Traumstunden, die sie uns beschert haben. ‚Post für den Tiger‘ war das erste Buch, das ich meiner Tochter vor dem Einschlafen vorgelesen habe. Da war sie eineinhalb. Jetzt ist sie neun und kann selber lesen. Aber ganz manchmal, wenn sie ganz besonders viel Bedürfnis nach Geborgenheit hat, bittet sie mich, ihr Janosch vorzulesen. Und diesem Wunsch komme ich nur allzu gerne nach. Danke und alles Liebe für Ihr neues Lebensjahr!

 

Immer schön auf dem Teppich bleiben

Was haben Joko & Klaas, Hape Kerkeling, Matthias Brandt, Anna Loos, Suzanne von Borsody, Gerd Ruge, Olivia Jones und ich gemeinsam? Ja, genau: Wir alle waren beim Deutschen Fernsehpreis 2014. Und noch sehr viele Menschen mehr. Unter anderem mein Mann, der mich freundlicher Weise mal mitgenommen hat. Sein  Kommentar angesichts des roten Teppichs war dann auch: „Der ist ja kurz!“ Mag sein. Meine Aufmerksamkeit gilt eher den kulinarischen Attraktionen – in diesem Fall  in Form von Sushi Bar und Burger Grill – und den jungen Damen und Herren mit den Tabletts voller Rosé.

Jedenfalls ist solch eine Veranstaltung sehr famos. Während der Mann sich durch die Menge plauderte, hatte ich ausreichend Gelegenheit, Leute zu gucken. Das Tollste an solchen Parties ist ja, dass man nicht nur die  Ausschnitte sieht, die einem im Fernsehen präsentiert werden oder in der Gala abgebildet sind. Man kann gucken wohin und wie lange man will und sich die Promis von alles Seiten betrachten. Beim Essen, Trinken und auf dem Weg zum Klo.

Auch dachte ich, eine Information erhascht zu haben, lange bevor sie an die Öffentlichkeit gelangen würde. Rebecca Mir hat einem Reporter ihre Hand gezeigt mit den Worten: „Das ist der Verlobungsring.“ Am nächsten Tag in der BILD stand davon nix, obwohl sie fast lebensgroß abgebildet war. Eine kleine Recherche ergab, dass die Verlobung längst stattgefunden hat. Als Klatschreporter eigne ich mich wohl nicht besonders.

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Knapp 3jähriger enthüllt Kunst-Skandal.

Letztens waren wir mit Luca und Hugo in Köln und haben dort, gemeinsam mit Oma und Opa, den Kölner Dom besucht. Als wir vor dem 2007 eingeweihten Gerhard Richter-Fenster standen, guckte Hugo hoch und rief begeistert: „Elmar!“

Ja, man muss sich wirklich fragen, woher der berühmteste deutsche Künstler der Gegenwart seine Inspiration genommen hat. Vielleicht von David McKee?