Archiv der Kategorie: Gastronomie

Mama Cool on Tour again

Nächste Woche ist Buchmesse in Leipzig. Ich freue mich sehr über die Einladung, im Rahmen der Messe bei Leipzig liest zu lesen. Über den Ort des Geschehens darf sich der Gaumen freuen: das Café Mintastique versüßt die Mama Cool-Geschichten mit original Mama made Köstlichkeiten. Wer in der Nähe ist, erscheine bitte hungrig und durstig am Freitag, 15. März um 19 Uhr. Ich freue mich auf Euch!

Tagsüber bin ich auf der Messe unterwegs und natürlich auch am Stand meines Verlages zu finden. Jemand in der Nähe?

Und noch etwas Schadenfreude zum Schluss. Die Buchmesse in Leipzig läuft ja der in Frankfurt immer mehr den Rang ab. Hehe. Als ehemalige Wahl-Leipzigerin und inbrünstige Frankfurt Hasserin finde ich das prima. Aber das nur am Rande.

Wo’s lecker ist, da lass Dich nieder…

Frei nach Johann Gottfried Seume, der auch in Leipzig studiert hat (ein paar Jahrhunderte vor mir) saß ich am 1. Adventswochenende in Leipzig im Mintastique. Ich hatte es vorher an dieser Stelle angekündigt, aber noch gar nicht erzählt, wie es war. War ja so viel los. Weihnachten und das alles…

Jedenfalls habe ich dort Cupcakes verspeist und nebenbei mein Buch promoted. Es war hübsch und gemütlich und wir haben uns prima verstanden, die Mama der großen Backkunst und ich. Sieht ganz danach aus, als ob es noch weitere mama made / Mama cool Kooperationen geben könnte. Ihr dürft gespannt sein. Ich bin es auf jeden Fall! Danke schön!

MAMA made meets Mama Cool.

Das wird lecker! Am Freitag bin ich zwischen 13 und 15 Uhr bei Mintastique in Leipzig und werde mich durch das Angebot des köstlichen Backwerks futtern. Alles wird dort von der Inhaberin, die auch eine Mama ist, von Hand und mit Liebe gemacht. Was das mit Mama Cool zu tun hat? Das Buch handelt auch von Leipzig. Lisa, die Protagonistin, hat dort studiert (wenig) – und gefeiert (viel). Das werde ich dann am Abend auch mal wieder tun. Von Lisa kann man in dem Punkt so einiges lernen.

Aber zurück zum Thema: von Freitag bis Sonntag bietet Mintastique ein Special: wer Mama Cool kauft, bekommt ein Heißgetränk gratis dazu. Und wenn Muffins und Co. Eure Augen größer werden lassen als Eure Bäuche, egal! Nehmt den Rest einfach mit nach Hause.

Peinliche Gäste und die Anti-Baby-Pille auf zwei Beinen

Das Wochenende war hart. Doppelt. Denn mit meiner liebsten Freundin Jess ist auch gleich ein Stück altes Verhaltensmuster von London nach Hamburg geflogen. Kaum war sie da, wurde auch schon die mitgebrachte Flasche Moet geköpft. Dann gings ab ins Taxi in Richtung Bullerei, wo Jess unbedingt hinwollten, nachdem wir bei ihrem letzten Besuch dort so herrlich an der Bar versackt waren. An der Bar saßen wir auch diesmal. Ein sehr gefährlicher Platz, denn die überaus aufmerksamen und charmanten Jungs hinter der Theke haben uns rührend um- und mit fantastischem Rotwein versorgt. Das einzige, was störte, waren die penetranten Touri-Gäste, die sich an uns vorbei quetschten, um Tim Mälzer um ein Foto oder Autogramm zu bitten. Der hatte dazu absolut keine Lust und ließ es sich auch anmerken. Trotzdem kam einer nach dem anderen. Und wir schämten uns fremd.
Leider war nach 1,5 Flaschen von dem leckeren Rotwein mit dem noch leckereren Namen Chocolate Block Schluss. Bei Jess gingen die Lichter aus. Und bei mir am nächsten Tag erst sehr, sehr spät wieder an. Mein Gott, war mir schlecht. So schlecht, dass ich die geplante Shoppingrunde durchs Dorf abbrechen musste um mich wieder hinzulegen. So fand sich Jess, die keine Kinder, dafür aber 4 Pilates-Studios in London hat, allein mit meinem Mann und zwei Kindern im Mercado wieder. Hugo zeigte sich von seiner besten Seite, sodass sein Vater ihn am Ende zur Adoption frei geben wollte und Jess ihm einen neuen Namen gab: die Anti-Baby-Pille auf zwei Beinen.

Mit Vorsicht zu genießen:

Das Internet zeigt unser wahres Ich.

Sehr interessant: während ich hier nach dem geeigneten Outfit für eine Sommerhochzeit fahnde, ist mein Mann, inspiriert vom zeitgleich stattfindenden EM-Spiel Kroatien – Spanien, unterwegs auf der Homepage des Restaurants Dubrovnik. Kroatische Köstlichkeiten gibt es ihm hier in Hamburg nämlich viel zu selten. In seiner Heimat befindet sich mindestens eine Vertretung an jeder Ecke. Vor unserem Kennenlernen hielt ich ein Rasnici-Schwert (der Kassenschlager seines heimatlichen Dorfkroatens) noch für ein Requisit des Dschingis Khan Videodrehs.

Während IHM also beim Anblick der Kroatia Pfanne das Wasser im Munde zusammenläuft, schüttelts mich bei dem Gedanken an Teller voller Fleischberge. Meine Augen hingegen beginnen zu leuchten und der Kreditkartenzückreflex setzt ein, wenn ich diese handschuhweichen Ballerinas von Chloé betrachte. ER findet diese Art von Schuhe zum Weglaufen.

Wie kann das schon seit über 10 Jahren gut gehen? Alle paar Monate verdrücken wir gemeinsam Fleischberge und Djuwetschreis, wobei ich zur ausgleichenden Gerechtigkeit meine Ballerinas unterm Tisch parken darf. Und in der Zwischenzeit surfen wir im Netz, um unsere unsäglichen Gelüste heimlich auszuleben. Was wären wir nur ohne Internet! Dann müsste ich jetzt tatsächlich Fußball gucken…

Foto: Net-a-porter

Lesen macht glücklich

Die erste Lesung ist überstanden. Und sie hat sehr viel Spaß gemacht! Klaro war ich aufgeregt, aber es waren so viele liebe Menschen da, dass ich mich einfach nur wohl gefühlt habe. Vielen Dank Euch allen, die Ihr da wart! Die Stimmung bei und nach der Lesung war einzigartig und wird mir unvergessen bleiben.

Drei Anwärterinnen für den Titel „Mama Cool des Abends“ gab es: Janna, die mal eben drei Wochen nach der Geburt ihres Pietjes (und eine Woche nach Verlassen des Krankenhauses) glänzend aussehend auf der Matte stand. Marlen, die ihre Sophie mangels Babysitters und präsenten Ehemannes einfach mitgenommen hat. Und Jeannette, die gegen ihre Ersttrimester-Müdigkeit angekämpft und das Sofa für mich gegen einen harten Holzstuhl getauscht hat. Mein Dank und Respekt ist Euch ewig sicher!

Die Überraschung des Abends war die Anwesenheit einer 9. Klasse aus Nordhorn, die auf Klassenfahrt in Hamburg ist. Ein lustiger Zufall. Aus Nordhorn! Nur 20 km von Lingen entfernt, wo meine Eltern wohnen und ich Abi gemacht hab. Ob es ihnen gefallen hat, weiß ich leider nicht. Vielleicht liest das hier jemand und gibt mir eine Antwort auf diese Frage, die mich heute Nacht beschäftigt hat.

Abschließend kann ich nur sagen: Danke! Danke! Danke! Auch an Patrick Sindt, der das alles überhaupt erst möglich gemacht hat. Und Gesche und Hendrik aus der Mathilde.

D A N K E

Doppel-Dating

Wer sagt eigentlich, dass der andere Elternteil trist zu Hause sitzen muss, wenn der eine ausgeht? Wir haben gestern mal wieder das Gegenmodell angestrengt: die Muddis gehen aus und die Vaddis trinken Bier und gucken Fußball, während der Nachwuchs vereint und unbeobachtet das Kinderzimmer auf links zieht. Ob es geklappt hat? Keine Ahnung, ich war ja weg. Und zwar zum late night shopping bei Liedloff . Wer mich kennt, weiß: mein Lieblingsladen. Trotzdem hab ich nix gekauft, nur getrunken.

Mit zwei Dosen Prosecco intus waren wir dann auch heiter genug, um in Die Bank zu gehen. Nüchtern käme ich nicht auf die Idee. Aber so war´s ok. Totales Gegenprogramm zu Ottensen auf jeden Fall. Viele zurück gegelte Haare, operierte Brüste, geliftete Wangen und Bauchansätze. Eine Info, die vielleicht jemanden interessiert: man darf dort rauchen. Jedenfalls nach 22 Uhr. Der Barmann sah zwar nicht so aus, war aber sehr nett. Sodass wir bestens versorgt wurden mit Cocktails und Nüssen. Zum Abschied gab´s noch einen Tequila aufs Haus. So richtig mit Salz und Zitrone. Da fühlt man sich doch wieder jung und unabhängig! Was auch daran liegen könnte, dass ich das zum letzten Mal getrunken habe, als ich es noch war. Was solls´s? Abende wie diese verlangen auf jeden Fall nach Wiederholung. Danke, Mädels!