Archiv der Kategorie: Essen

Mit der Ecke des Monats zur Erkenntnis des Tages

Oder: Quengelware steht nicht nur an der Kasse.

Gestern auf dem Weg nach Hause noch schnell Milch und Brot kaufen. Es ist schon dunkel und die Kinder wollen natürlich mit rein in den Supermarkt.

Selbstredend, dass es nicht bei Milch und Brot blieb. Bleibt es nie. Schon gar nicht, wenn man Hunger hat. Und seit gestern verstehe ich endlich den Rat von diesen Sparen-im-Haushalt-Fuzzis, dass man mit Einkaufsliste und ohne Kinder einkaufen gehen sollte. Hab ich vorher nie. Die paar Cent für einen Joghurt mehr oder weniger, dachte ich, machen ja wohl kaum einen Unterschied.

Das Licht ist mir erst gerade aufgegangen, als ich den Bon von gestern aus der Jackentasche knüllte und einen Blick darauf warf. Ungefähr sieben von den 17 Euros gehen auf das Kinderquengelkonto.

Zum Glück gibt’s keine Balenciaga-Taschen in der Impulskaufzone. Die würden erheblich schwerer ins Gewicht fallen.

 

Die Rechnung nicht ohne Kinder machen
Die Rechnung nicht ohne Kinder machen

Das Ackerliebe ich!

Die ultimative Antwort auf die ewige Frage: „Was soll ich heute kochen?“ ist gefunden! Sie heißt Ackerliebe und kommt in Form einer schicken Tüte voll mit frischen Zutaten und spannenden Rezepten zu mir nach Hause. Da hat mal wirklich jemand mitgedacht! Schon eine ganze Zeit lang bin ich immer wieder auf der Seite gewesen und wollte ein Abo bestellen. Was mich abhielt war die Tatsache, dass mein Mann seinen Luxuskörper abends mit einer Low Carb Diät befeuert. Umso toller war die Entdeckung, dass Ackerliebe irgendwann auch eine Low Carb Tüte anbot – und damit der meines Wissens nach einzige Anbieter ist. Was dann kam, hat mich restlos überzeugt: ganz frische Produkte, die ich nie schaffen würde, so einzukaufen. Weil allein das eine Ewigkeit dauern würde (mit Kindern im Schlepptau zwei bis drei). Vom Bio-Hähnchen-Mann zum Bio-Gemüse-Mann, noch kurz in der Effenberger Bio-Bäckerei vorbei und – ach ja!  den Fisch nicht vergessen! Der wird bei Ackerliebe auf Empfehlung des WWF eingekauft. Darum steckt in der Tüte so viel mehr als Lebensmittel und passende Rezepte. Es ist noch eine große Portion gutes Gewissen drin! Denn so möchte ich nicht nur selber essen, sondern auch meine Kinder versorgen: lecker und gesund aus nachhaltigen, regionalen Zutaten.

Die Rezepte sind wirklich originell und einfach zuzubereiten. Man sollte sie allerdings einmal ganz durchlesen, bevor man mit dem Kochen anfängt. Sonst landet, wie bei mir , der Salat in der fürs Hähnchen bestimmten Sauce. Was nicht minder lecker war, aber eben anders gedacht. Und noch ein Tipp: wenn man mal doch nicht zu Hause isst, weil eine spontane Essenseinladung dazwischen kommt, kann man Fisch und Fleisch einfach einfrieren. Gemüse und Salat sind so frisch, dass sie ein paar Tage Wartezeit im Kühlschrank prima überstehen.

Unten seht Ihr, wie die Tüte diese Woche aussah. Den Bio-Hähnchen Salat mit Ingwer und Erdnüssen und den Victoria-Barsch in scharfer Tomatensoße haben wir schon verspeist. Es war sehr lecker und  vor allem mal was Neues. Man kocht ja sonst irgendwie doch immer das selbe, wenn man es sich selbst ausdenken muss. Von mehr Food-Bildern möchte ich Euch allerdings verschonen. Denn die sehen nicht eintausendstel Mal so appetitlich aus, wie es wirklich ist.

Ich kann Euch nur empfehlen, es mal auszuprobieren. Die Tüte eignet sich auch als tolles Geschenk für Gestresste – und das sind wir ja irgendwie alle.

Vielen Dank an die zwei Gründerinnen Inga und Anna, die nachdem sie Mutter wurden, eine Alternative zu ihren weniger familienkompatiblen Jobs gesucht hatten.  Aus nicht ganz uneigennützigen Gründen wünsche ich Euch weiterhin viel Erfolg.

2013 Hummer – 2014 Hammer

Wenn das eine Jahr so endet, kann das andere doch nur gut werden! 2014 wird spitze! Das war jedenfalls die allgemeine Meinung auf unserer Party. Das vergangene Jahr hingegen kam bei vielen nicht gut weg. Ich fands auch so mittel. Herr Wippermann vom Trendbüro sagt, die Leute seien froh, das Jahr 2013 so einigermaßen unbeschadet überstanden zu haben. Und auch Luca freut sich über das neue Jahr. In diesem Sinne: Alles Gute für 2014! Auf dass sich alle Eure Wünsche erfüllen mögen!

Ganz und gar nicht nach Plan

Es gibt so Tage, da läuft nix, wie es soll. Und Pech kommt auch noch dazu. Geplant war eine ausgiebige Shopping-Mittagspause. Geschehen ist ein Unfall, bei dem Luca von einer Bronzestatue vor der Kunsthalle auf das Kinn gefallen ist und sich eine Platzwunde zugezogen hat. Die Mutter, die den Schulausflug begleitet hat, rief mich an, um mir Bescheid zu sagen. „Ist aber nicht so schlimm, nur ungefähr ein Zentimeter lang. Bei meinen Kindern kleb ich das selbst.“ Das wollte ich mir dann doch lieber selber ansehen und bin hingeradelt. Vor Ort dann eine völlig aufgelöste Luca und eine echt doofe Wunde unterm Kinn. Nachdem ein Arzt alles fachgerecht versorgt hatte, wollte Luca unbedingt wieder zum Ausflug. Tapferes Mädchen.

Abends um 9 fiel mir dann ein, dass ich in der Mittagspause ja unter anderem für den Schulfest-Kuchen einkaufen wollte. Der jetzt gebacken werden müsste. Mist. Kurzerhand wurden sämtliche Kuchentauglichen Zutaten aus Vorrats- und Kühlschrank zusammengerührt. Herausgekommen ist ein optisch ganz ordentliches Ergebnis. Ob es auch schmeckt, wird sich zeigen. Zur Belohnung gabs die restliche Weiße Schokoladenkuvertüre per Löffel auf dem Sofa. Da war es halb 11.

Buchmesse, Lesung und ganz viele Dankeschöns.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter von Schwarzkopf & Schwarzkopf für den freundlichen Empfang am Stand. Es war schön, etwas Messeluft zu schnuppern. Wenn auch nur kurz durch die obligatorische Verspätung der Deutschen Bahn. Viel zu schnell mussten wir los zum nächsten Programmpunkt. Also schwer bepackt mit Filmequipment vorbei an Peer Steinbrück ab zu Mintastique. Dort wurde ein Interview für die Homepage vom Verlag aufgezeichnet. Danke, Cathrin und Antje, für Eure super Fragen. Und danke, Nina, für Dein zustimmendes Nicken aus dem Off! Nach einem Schluck Prosecco und dem einen oder anderen Cupkake ging auch schon die Lesung los. Danke an alle, die durch Eis und Schnee kamen und lauschten! Auch einen herzliches Dankeschön geht an die lieben Menschen von Mintastique, für den freundlichen Empfang, die prima Organisation, den tollen Lollycake-Geburtstagsstrauß, die schönen Blumen zur Lesung und den wunderbaren Nachmittag und Abend. Bis ganz bald!

Aller Anfang ist schwer.

Seit Tagen begegne ich Leuten, die irgendwie frustriert in der Gegend rumlaufen. Begründung: alles genau so wie im letzten Jahr. Klaro, wieso sollte auch auf einmal alles super sein, nur weil irgendwer irgendwann mal beschlossen hat, dass an irgendeinem Tag das alte Jahr zu Ende ist und ein neues anfängt? Trotzdem erwarten wir, mich eingeschlossen, dass die Arbeit weniger ist ab dem neuen Jahr. Oder zumindest auf einmal ein Riesenspaß, der auch noch Unmengen an Geld einbringt. Wer unglücklich verliebt ist, vertraut darauf, dass 2013 alles gut wird und der Mensch des Herzens sie oder ihn endlich erhört oder zurück nimmt. Oder dass ein ganz neuer, noch viel tollerer in sein / ihr Leben tritt. Die Kinder nerven ab dem 1.1. nicht mehr und wir nehmen uns vor, dieses Jahr wirklich mal genügend Urlaub zu machen. Und zwar nur tollen Urlaub, ohne Regen und andere Ärgernisse. Außerdem nehmen wir endlich ab, hören auf zu rauchen, sehen unsere Freunde öfter, gucken weniger Trash-TV, essen nur noch Bio und trinken täglich 2,5 Liter Wasser.

Wie? So wird es nicht sein? Oh Mann, jetzt bin ich aber echt frustriert.

MAMA made meets Mama Cool.

Das wird lecker! Am Freitag bin ich zwischen 13 und 15 Uhr bei Mintastique in Leipzig und werde mich durch das Angebot des köstlichen Backwerks futtern. Alles wird dort von der Inhaberin, die auch eine Mama ist, von Hand und mit Liebe gemacht. Was das mit Mama Cool zu tun hat? Das Buch handelt auch von Leipzig. Lisa, die Protagonistin, hat dort studiert (wenig) – und gefeiert (viel). Das werde ich dann am Abend auch mal wieder tun. Von Lisa kann man in dem Punkt so einiges lernen.

Aber zurück zum Thema: von Freitag bis Sonntag bietet Mintastique ein Special: wer Mama Cool kauft, bekommt ein Heißgetränk gratis dazu. Und wenn Muffins und Co. Eure Augen größer werden lassen als Eure Bäuche, egal! Nehmt den Rest einfach mit nach Hause.