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Back to the Carroots

Seit Jahresanfang fühle ich mich wieder ins Kleinkindalter zurückversetzt. Genau gesagt in die Phase, in der meine Kinder aufhörten, Milch zu trinken und anfingen, echtes Essen zu essen. Pürierte Möhren, Kürbis, Pastinake und so Zeugs. Als ambitionierte Erstlingsmutter habe ich sogar mal einen Weidenkorb voll Biomöhren selbst zu Tode gekocht und zermanscht.

Das alles ist mehrere Jahre her, doch nun ertüchtige ich mich wieder am Pürierstab. Denn ich habe an Silvester bei Freunden Kinder gesehen, die freiwillig und ohne den drohenden Tod durch Verekelung zu fürchten, Obst essen. Ooobst! Essen!

Jetzt zermansche ich im Zuge der allgemeinen Guten Vorsätze Umsetzens seit Jahresbeginn diverse Südfrüchte und kredenze sie mit Strohhalm. Ist ja auch voll hip, im Moment. Prost!

MAMA made meets Mama Cool.

Das wird lecker! Am Freitag bin ich zwischen 13 und 15 Uhr bei Mintastique in Leipzig und werde mich durch das Angebot des köstlichen Backwerks futtern. Alles wird dort von der Inhaberin, die auch eine Mama ist, von Hand und mit Liebe gemacht. Was das mit Mama Cool zu tun hat? Das Buch handelt auch von Leipzig. Lisa, die Protagonistin, hat dort studiert (wenig) – und gefeiert (viel). Das werde ich dann am Abend auch mal wieder tun. Von Lisa kann man in dem Punkt so einiges lernen.

Aber zurück zum Thema: von Freitag bis Sonntag bietet Mintastique ein Special: wer Mama Cool kauft, bekommt ein Heißgetränk gratis dazu. Und wenn Muffins und Co. Eure Augen größer werden lassen als Eure Bäuche, egal! Nehmt den Rest einfach mit nach Hause.

Lesung! Mama Cool ist ImmerimZimmer.

Meine Freundin und Nachbarin Inga und ich freuen uns sehr auf die Lesung am 1.12. in Ingas tollem Geschäft für Naturkindermöbel und Design.

Neben höchstem Lauschvergnügen gibt es Prosecco, Kekse und den neuesten Klatsch aus Ottensen. Auch könnt Ihr vorher und hinterher nach schönen Weihnachtsgeschenken stöbern. Ich kann Euch nur warnen: Ihr werdet nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Bei Inga findet man immer etwas, das man UN BE DINGT mitnehmen muss. Aber das soll auch so sein, ist ja schließlich bald Weihnachten.

Wer das Kleingedruckte oben übersehen hat: es gibt eine Kinderbetreuung auf dem Spielplatz vor dem Laden für die Dauer der Lesung. Über eine unverbindliche Anmeldung zu unserem kuscheligen Event würden wir uns freuen unter info@immerimzimmer.de oder 040-325 162 76. Danke und bis übernächsten Samstag!

Liebe ist / oder Kochen

Beim Kochen kam mir gerade ein Gedanke: wer ist eigentlich die bessere Mutter?
a) diejenige, die eine Stunde lang Biogemüse klein schnippelt und handgerollte Frikadellen zubereitet
b) die, die den ganzen Nachmittag mit ihren Kindern spielt abends die Tiefkühl-Lasagne in den Ofen schiebt.

Meine Kinder würden ganz klar b) sagen. Das Freudengeheul ist auch deutlich größer, wenn ich abends die Dose Ravioli aufmache, als wenn ich ihnen Brokkoli-Blumenkohl-Bratlinge mit Vollkornnudeln kredenze.
In der Mitte liegt wahrscheinlich wie immer die Wahrheit. Jeden Tag Fertigessen ist sicher nicht das Wahre. Die einzige freie Zeit am Tag ausschließlich in der Küche statt im Kinderzimmer zu verbringen, aber auch nicht.

In einer verzweifelten Minute habe ich mir mal dieses Buch gekauft. Sind ganz süße Ideen drin.

Miracoli?

 

Heute zermartere ich mir wieder das Hirn auf der Suche nach einer Kochidee. Nene, es kommt niemand zu Besuch. Es geht einfach um die alltägliche Versorgung der lieben Familie mit Nahrung. Wenn es nach Luca ginge, reicht eine Dose Ravioli und ein Öffner. Hugo verschmäht seit Kurzem meine liebevoll gekochten Reiskreationen und bevorzugt Spaghetti Bolo aus dem Glas. Aber mein mütterliches Engelchen flüstert mir ein schlechtes Gewissen ein: „Es muss selbstgekocht sein!!! Das ist gesünder! Das ist besser! Dann bist Du eine bessere Mutter!“ Und Ehefrau, füge ich automatisch hinzu. Denn auch der Herr Papa mag gern ein warmes Süppchen am Abend. Am besten Low Carb. Auch das noch!

Neben der verfluchten Idee, die nicht kommen will, ist es auch noch das ewige Eingekaufe, das ich verabscheue. Vielleicht sollte ich wirklich mal das Angebot vonKommt essen annehmen. Vielleicht liefern die ja noch heute…

 

Die Mama-Diät

Es ist ein Gerücht, dass man nach der Geburt eines Kindes einfach nicht mehr schlank wird. Zumindest in meinem Umfeld verhält es sich extrem gegenteilig. Alle, die ich kenne, sind zumindest in den ersten 2 Jahren nach der Geburt eher dünner als vorher. Sie stillen, sie rennen kilometerweise mit dem Kinderwagen / der Babytrage durch die Gegend, sie vergessen das Essen oder haben schlichtweg keine Zeit. Das krasseste Beispiel dafür ist meine liebe Freundin Maike. Ich sag nur: 25! Kilo! Bei Kind 1, Kind 2 und Kind 3. Und jedes Mal sah sie hinterher aus wie vorher, bzw. war sie noch ein bisschen weniger. Klaro, das passiert nicht von einem Tag auf den anderen. Aber die Tendenz ist eher Minus statt Plus.

Auch die Ausrede „ich muss immer die Reste essen, weil ich Essen einfach nicht wegwerfen kann“ zählt meiner Meinung nach nicht. Bei mir reichen die nämlich, um mir – meistens – den Appetit für das richtige Essen zu nehmen. Folglich ernähre ich mich an einem normalen Tag von 1/2 Siruptoast, 3 Löffeln Schokomüsli, einem eigentlich für Hugo gekauften Brioche, 4 Gabeln Spaghetti Bolo, 8 Eulencrackern (okay, das waren keine Reste), einem halben Schokoeis, 2 Stück Apfel, 4 Weintrauben, 1/2 bis 1 Brot mit Honig plus die Ränder der ganzen Scheibe.

Puh, bin ich satt…