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Anda Konstraktschen

Irgendwie fand ich es hier nicht mehr so schön. Darum wird diese Seite zurzeit überarbeitet. Aber eher so in dem Tempo Hamburger Großbaustellen. Mal geht es einen Schritt vor, dann passiert wieder ne Weile nix. Dann geht es weiter oder auch wieder ein paar Schritte zurück. So ein bisschen wie tanzen, nur nicht so schön. Das Ergebnis wird es aber sein. Nicht so spektakulär wie die Elbphilharmonie, aber doch ne ganze Ecke besser als jetzt. Bitte kommt doch trotzdem ab und zu vorbei und guckt den Baggern beim Arbeiten zu. Und bringt etwas Geduld mit. Daaaankeschön!  Und natürlich Prost!

Früheste Talenterkennung

Ein Artikel in der Huffington Post warnt vor zu viel Vorherbestimmung, was die Erziehung und den Werdegang unserer Kleinen betrifft. Also nicht gleich eine Astrophysiker in dem Kind vermuten, nur weil es mit drei gerne Sterne anschaut. Nicht schon mal anfangen, auf das Architekturstudium zu sparen wenn Paulchen oder Klein Irma gerne Bauklötze stapeln. Und in das kecke Lächeln, das das Baby aufsetzt, sobald man eine Kamera auf es richtet, nicht gleich die große Modelkarriere hineininterpretieren.

Habe ich verstanden. Würde ich eh nie machen.

Bei uns wächst aber wirklich ein großer Art Director heran. Wenn nicht Künstler! Blättert man unsere Vogue zu Hause durch, lässt sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden, was Hugos Werk ist und was original. Oder? Hehe.

Photos: tba & Tommy X Gigi

 

 

Kaum gedacht, schon zerkracht

Da war er wieder! Der Moment, in dem man denkt: alles toll. Und im nächsten macht es Ätsch, das Schicksal. So war es gestern. Wir kamen nach Hause und es war friedlich. Keine Dramen, keine verlorenen Mützen, glückliche Kinder. Dazu noch ein glückliches Ich, denn die Wohnung war entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit aufgeräumt, gar weihnachtlich dekoriert. Es schien mir, ich hätte alles im Griff. Die Spülmaschine ausgeräumt, die Wäsche gefaltet, die Verabredung für den Abend organisiert. Sogar die Backformen von dem am Sonntag erst gebackenen Geburtstagskuchen waren sauber wieder im Keller verstaut. Ja, so einfach ist mein persönliches Glück. Und so zerbrechlich.

Weil alles so langweilig perfekt war, machte ich den Vorschlag, endlich Lucas Zimmer umzuräumen. Das wollte sie schon ewig und immer hatte ich keine Zeit. Nach dem ersten verrückten Schrank fing Hugo an zu meckern, das sei ungerecht. Er wolle auch umräumen und finge schon mal an. Nach weniger als fünf Minuten hatte ich Chaos in zwei Zimmern. Ach, es sind ja nur die Kinderzimmer, dachte ich. Der Rest ist immer noch wunderschön, dachte ich.

In dieses not-yet-totally-bad-scenario platzte die Mail aus Hugos Schule. Läuse-Alarm. Jaja, da gucken wir gleich mal, dachte ich. Da ist sowieso wieder nix, dachte ich. Denn bisher war zumindest Hugo scheinbar immun gegen derartige Krabbelviech-Attacken.

Es war 18 Uhr. Und 19 Uhr war ich verabredet. Ich bat Hugo ins Bad (!), um das Nichtvorhandensein von Läusen auf seinem Kopf festzustellen. Und wurde leider enttäuscht. Was folgte, war blinder Aktionismus und hektische Schadenbegrenzung. Das Chaos breitete sich aus dem Badezimmer heraus wellenförmig über den Rest der Wohnung aus. Ich ließ es mit fettigem Kopf und einstündiger Verspätung hinter mir und macht mich auf Richtung St. Pauli. Darauf erstmal einen Schnaps, dachte ich. Der und ein echt schöner Abend mit guten Gesprächen bewirkte, dass mir das Chaos, das mich beim Heimkommen erwartete, fast egal war.

Merke 1: Niemals denken, alles sei gut. Das ist der Anfang vom Ende der Ruhe.

Merke 2: Schlimmer geht immer.

Kommt, wir woll’n Laterne lahaufen. Nicht.

Es gibt da diese Lüge, die ich einmal im Jahr von mir geben muss. Schlimmer noch: ich muss sie singen: „Kommt, wir woll’n Laterne laufen!“ Stimmt nicht! Wer will das?

Die Wahrheit ist: ich hasse Laterne laufen. Es ist wie ein Elternabend, nur dass es zudem noch dunkel und kalt ist. Meistens regnet es auch noch in Strömen.

Und die Kinder mögen es irgendwie auch nicht. Meinen fällt eine Minute bevor wir los müssen ein, dass das sie ihre Laterne hässlich finden. Nachdem geheult wurde, weil sich so schnell auch keine neue beschaffen lässt, geht die Tortur durch die dunklen Parks und Straßen der Stadt los. Und nach drei Metern kommt: „Ich hab Hunger.“ Nach vier: „Meine Füße tun weh.“ Gut, zweites mag daran liegen, dass das Kind schon bevor es losging, mehrere Kilometer gerannt ist. Es war irgendwo in der Dunkelheit verschwunden, was in mir Panik auslöste und das Kopfkino anknipste. Kind weg, große Suchaktion und Hundertschaften, die wie bei Aktenzeichen XY den Park durchkämmen.

Kind war dann wieder da. Und lief ganz vorne bei der Lehrerin mit, was die zweite Panikattacke auslöste. Ich hatte den Text nicht gelernt, der uns im Vorfeld per Mail und Ranzenpost zugetragen wurde. Mit der Ansage, ihn auswendig zu lernen bis zum Umzug. Gut, Lehrer können wohl nicht aus ihrer Haut. Aber ich auch nicht! Mein schlechtes Gewissen aufgrund des Nichtlernens wirkte wie ein unsichtbarer Abstandhalter zwischen mir und Frau X, die lauthals und engagiert ein Laternelied nach dem anderen schmetterte. So konnte ich mein Kind, das ihr dabei staunend zuhörte, nur zerknirscht aus der Ferne betrachten und hoffen, dass meine Faulheit nicht entlarvt wird.

Nach dem Umzug wird gegessen. Ist mir irgendwie auch ein Rätsel, wieso. Aber scheinbar geht nichts mehr ohne Essen. Die Kinder stopfen sich im Akkord Kekse, Würste und Brezel in die Münder und spülen mit gezuckertem Punsch nach. Dann ist ihnen schlecht. Das ist gut, denn es ist der Zeitpunkt, an dem man gehen darf. Man nimmt sich die Laterne, sofern sie nicht inzwischen in Flammen aufgegangen ist, und flieht nach Hause.

Gutes Timing? Dafür hab ich keine Zeit.

 

Andere haben vier Kinder statt zwei und noch dazu einen Hund. Andere haben einen Garten und einen Zweitwohnsitz – je nach Geldbörsendicke am Dümpeltümpel oder in Florida. Andere schreiben neben ihrem Vollzeitjob Sachbücher in Bibeldimension,  engagieren sich für Flüchtlinge und pflegen die bettlägerige Oma von nebenan. Andere kochen die gesamte Obst- und Gemüseernte für den Winter in Weckgläser ein, versehen sie mit DaWandaesken DIY-Etiketten und stellen sie einem mit gönnerhaftem Lächeln auf die Büroschreibtisch. Andere machen mit ihren Kindern gemeinsam Hausaufgaben statt sie abends nur zu fragen, ob sie alles fertig haben – hoffend, dass die Antwort ‚ja‘ ist. Denn für alles andere bleibt ja keine Zeit! Längst sollten die lieben Kleinen im Bett liegen und schlafen. Stattdessen läuft die siebte Folge irgendeiner Schwachsinns-Kinder-Comedy auf dem iPad, weil ich noch dabei bin, die Reste des Abendessens aus den Töpfen zu kratzen. Immerhin war es ein selbst gekochtes! Ist ja auch schon was. Danach falle ich allerdings komatös auf die Couch, während andere in der zeitlichen Dimension zwischen Nacht und Tag, zu der mir der Zugang verwehrt bleibt, Designermode für sich und ihre Kinder herstellen.

Wie machen diese Anderen das? Wann machen sie ihre Ablage? Wann bringen sie Räder zur Reparatur, kaufen gesunde Biolebensmittel und neue Turnschuhe für das Kind, das bereits blaue Zehen hat, weil die Schulsport-Galoschen drei Nummern zu klein sind und niemand Zeit hat, ihm neue zu besorgen. Geht doch ganz schnell! Klick Klick Klick im Internetz. Nur leider ist wieder keiner da, wenn der Paketbote klingelt. Und ein zweites Mal macht er es nicht. Also laufe ich sechs Tage mit schlechtem Gewissen und dem mahnenden Zettel im Gepäck herum, um mich dann am letztmöglichen Abholtag wieder in die Schlange derer einzureihen, die es auch nicht auf die Reihe kriegen, zur Non-Rush-Hour zur Post zu gehen. Dabei wäre es doch so einfach gewesen. Aber das schaffen nur wieder diese Anderen. Mit dem richtigen Timing! Einfach in dem Timeslot zwischen dem Rentner- und dem Berufstätigenansturm zur Post gehen. Und die Biolebensmittel auf dem schnuckeligen Biolebensmittelmarkt auf dem Weg zur Arbeit besorgen. Quasi drive-thru. Auf dem gleichen Weg kann man dann noch den neuen Personalausweis abholen – ach ne, die haben andere Öffnungszeiten. Na gut, dann auf dem Rückweg. Ach, da haben sie schon zu?

Ich würde diese Anderen gerne mal kennenlernen und ihr Geheimnis erfahren. Mich beschleicht nur manchmal das Gefühl, dass es diese Anderen überhaupt nicht gibt. So wie Elfen, Einhörner und Untote. Sie sind die Erfindung einer fremden Macht. Um uns klein zu halten. Menschen mit dauerhaft schlechtem Gewissen sind wenig wahrscheinlich darauf aus, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und kurz bevor wir zu sehr gefrustet sind und drohen, die Welt um uns in kleine Stückchen zu schlagen, schickt die fremde Macht uns eine Grüne Welle oder einen freien Schalter im Kundenzentrum der Deutschen Bahn, sodass wir rufen „Perfektes Timing!“ und auf Jahre dankbar sind.

 

 

 

 

Auf der Suche

In Zeitschriften, Fernsehen und sogar im Bekanntenkreis trifft man ständig Menschen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Einer ist dafür ein Jahr lang durch Deutschland gewandert. Das finde ich beneidenswert. Dafür habe ich überhaupt keine Zeit – vor lauter Suchen.

Nach Jacken, Trinkflaschen, Brotdosen, Turnbeuteln, Fußbällen vom Kind, sauwichtigen Papieren für die Steuer, dem Schlüssel, dem Telefon, der Sonnenbrille, der Sonnencreme, dem iPad, der Fernsehzeitung, dem neuen Badeanzug fürs Kind, der Pinzette, die doch gerade noch im Bad lag, dem Weg, der Idee fürs Abendessen, dem Stift, dem Taschentuch! Und das ist die Sommerliste! Im Winter wird sie noch im die mehrmals tägliche und oft vergebliche Suche nach Mützen, Handschuhen, Schals und Hausschuhen erweitert. Wenn der Sohn ein Spielzeug mit in die Schule nehmen möchte, bekomme ich schon Schweißausbrüche bei dem bloßen Gedanken, dass ich mir wieder die Hacken ablaufe nach dem Ding. Hier könnte man sagen: gibts eben kein Spielzeug mit in die Schule. Hab ich auch. Aber dann kommt wieder diese Situation morgens um viertel nach sieben und da habe ich, während ich meine Uhr suche, keine Zeit für derartige Diskussionen und sage „Ja.“ Mit der folgenden Androhung, was passiert, wenn es weg ist. Diese Androhungen sind lächerlich. Erstens, weil sie sowieso nicht gehört werden. Zweitens, weil sie nie wahr gemacht werden.  Ich motze: „Denk bloß nicht, ich kauf dir ein neues, wenn das hier weg ist!“ Und denke: „Oh, bitte bringe es wieder mit. Sonst muss ich meine Androhung wahr machen und das schaffe ich sowieso nicht.“ Weil Kinderaugen so herzerweichend schauen können, besonders in Spielzeugläden. Und weil ich an den meisten Sachen meiner Kinder mehr hänge als sie selbst. Das habe ich dann wohl davon. Und es bleibt mir weiter nur eins: suchen. Mich finde ich vielleicht, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Aber dann bin ich ja damit beschäftigt, meine Brille und die 3. zu suchen. Aber bis dahin ist ja noch Zeit!

Grundschule Ghetto-style

Letzter Schrei bei Hugo & Friends in der Vorschule sind Minions-Karten. Hugo wollte auch uuuunbedingt welche und mit riesigem Glück habe ich das LETZTE Sammelheft im Zeitschriftenladen im Mercado ergattert. Überglückliches Kind sagt, ich wäre eine tolle Mama.

Dann der Schreck! Hugos Freund wurde von zwei Erstklässlern in der Toilette eingesperrt und dazu erpresst, seine 50 (in Worten: fünfzig) Minions-Karten abzugeben. Hallo!? Das ist Abziehen für Einsteiger! Demnächst ist es der Fußball, dann die Jacke und irgendwann das iPhone! Und wir reden hier nicht von einer Grundschule am sozialen Brennpunkt. Morgens um acht fährt das Bruttosozialprodukt Österreichs in Form von SUVs vor, die kleine Kinder auf den Gehweg ausspucken.

Aber egal. Ich bin einfach schockiert über so viel Gemeinheit. Von Sechsjährigen! Die Mutter von Hugos Freund ist bewundernswert ruhig geblieben und hat dem einen der beiden kleinen Kröten gesagt, er solle die Karten schleunigst wieder zurück geben. Ob ich das so entspannt regeln würde, wenn das jemand mit Hugo macht, bezweifle ich. Eher würde ich ihn anschreien: „Tatata bala tu!!!!!!!!!!!!“ Das ist Minions-Sprache und heißt „Ich hasse Dich!“ Etwas Ähnliches hat Hugo zu mir gesagt, als ich ihm heut morgen verbot, die Karten mit in die Schule zu nehmen. So schnell ist mein kurz vorher erworbener Status der tollen Mama wieder verloren. Tank yu, kleine Erstklässlerkröten.

minions-wide  Bild: mydealz.de

Woran man merkt, dass man älter wird. Folge Drölfundsiebzigeinhalb.

Die Zeichen des Alterns sind vielfältig (welch lustiges Wort in diesem Zusammenhang). Neben fortgeschrittenem körperlichen Verfall ist die Art der Freizeitgestaltung auf jeden Fall etwas, nach dem sich die Menschen in Altersgruppen einteilen lassen.

Am vergangenen Sonntag haben wir einen Ausflug ins Alte Land zum Äpfelpflücken gemacht. Dort waren wir nicht nur umringt von anderen Familien, die ihren Kindern Auslauf mit pädagogisch wertvollem Mehrwert („Guck mal, so sieht ein Apfel an einem Apfelbaum aus“) bieten wollen. Meine Kinder waren zwar weit mehr an den Apfelgummibärchen im Hofladen als an den Äpfeln am Baum interessiert, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls gehen wir keine drei Meter, schon treffen wir die ersten bekannten Gesichter. Wenig später dann die nächsten. Und bevor es nach Hause ging waren es insgesamt acht.

„Die Zeiten, in denen man hier niemanden kennt, sind also auch vorbei.“ stellt mein Mann im Auto fest.

„Um niemanden zu treffen, müssten wir in die Schanze fahren.“ mutmaße ich. Und wahrscheinlich habe ich recht. Vor ein paar Jahren kamen wir samstags auf dem Galao-Strich aus dem Grüßen nicht mehr heraus. Heute bewegen wir uns dort völlig unerkannt. Wann wir von dem einen in den anderen Lebensabschnitt gehopst sind, weiß ich nicht. Das ist wohl ein eher fließender Prozess. Irgendwann merkt man, dass es einfach nur anstrengend ist, mit zwei Kleinkindern in einem engen Szenecafé cool abhängend zu brunchen. Man ertappt sich beim vorangehenden Locationscouting bei der Äußerung: „Da können die Kinder schön rumlaufen.“ Oder eben „Da ist es zu eng, da können die Kinder nicht rumlaufen.“ Ignoriert man die unidealen örtlichen Bedingungen und geht trotzdem dorthin, wo man es vor den Kindern geliebt hat, endet man nach hastig runtergewürgtem Rührei und aufgewischten Latte Macchiatos mit hektischen Flecken und von sieben Ruhigstellungskakaos hyperaktiven Kindern. Dann ist es 11 und der Tag noch sehr lang, wobei man selbst schon sehr müde ist. Dann doch lieber raus aufs Land!

Wie ist allerdings die Tatsache einzuordnen: Am Samstag hatten wir völlig vergessen, dass Feiertag und damit jede Einkaufsmöglichkeit geschlossen ist. Ist mir zuletzt als Student passiert, weil es eh egal war, welcher Tag im Kalender stand. Ist das jetzt schon Senilität? Bitte nicht antworten.

Und hier noch etwas Biologie: auch ein Apfel hat Lebensabschnitte. Ob er sich als reife Frucht auch manchmal zu der Zeit als knackige Knospe zurück sehnt?

apfelbaum

The Korb of life

Manchmal – nein, immer – wünsche ich mir, ich wäre ein Känguruh. Mit einem angewachsenen Beutel, in den ich die ganzen Dinge stecken kann, die ich auf meinen Wegen durch die Wohnung so finde. Und die eigentlich wo anders hin gehören. Bin ich zum Beispiel im Bad, sammele ich zwei leere Duschgel-Flaschen, eine leere Klorolle und sieben Schleichtiere von Hugo ein. Dann sind meine Hände (und Arme) voll. Auf dem Weg zum Altpapier und Plastikmülleimer biege ich in Hugos Zimmer ab, wo ich die Schleichtiere fallen lasse. Der frei gewordene Arm wird gefüllt mit einem Kochlöffel, der irgendwie hier gelandet ist, einem leeren Glas und drei CDs, die eigentlich Luca gehören. Um das alles aufzuladen, muss ich aber die leeren Duschgel-Flaschen und die Klorolle auch ablegen. Alles neu sortiert geht es weiter in Richtung Altpapier. Leider ist die Klorolle beim Neusortieren irgendwo ganz unten in meinem Armhaufen gelandet. Also muss ich wieder alles fallen lassen, um sie zu finden. Usw. Bis ich in der Küche angekommen bin, habe ich noch drei mal irgendetwas aufsammeln müssen. Und genau DAFÜR hätte ich gerne den Känguruh-Beutel. Einfach alles reinschmeißen und an geeigneter Stelle wieder hervorkramen. Oder ich besorge mir so eine Korb, den die Leute bei der Weinlese auf dem Rücken schleppen. Das Fassungsvermögen müsste ungefähr meinen Ansprüchen entsprechen.

Obwohl… wennn ich es mir recht überlege: Wäre ganz schön anstrengend, immer mit sonem Weinkorb durch die Wohnung zu laufen. Vor allem, weil er immer voll wäre. Lieber mit einem Weinglas entspannen. Das wäre dann nicht lange voll.

Problem gelöst.