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Dinner for one – The same procedure as every evening.

13. Dezember 2011

Als GUTE Mutter habe ich gekocht. Abends. Luca hatte sich Fischfrikadellen gewünscht. Dazu gabs Kartoffelbrei und Erbsen. Wer hats gegessen? Richtig: ich. Hugo hat nach zwei Happen Frikadelle die Nase gerümpft. Luca hat jede Erbse einzeln untersucht und dann widerwillig runtergeschluckt. Warum macht man das eigentlich? Wieso setzt man die Kinder nicht mit ner Nutella-Stulle vor die Glotze? Zwar behaupte ich immer, mich nicht an diesen Mütter-Conventions zu beteiligen. Aber wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich als bessere Mutter, wenn ich den Fernseher aus lasse, selber koche, Gemüse statt Nachkram zum Spielen reiche, mit den Kindern auf den Spielplatz gehe… Dabei wollen sie selbst oft genau das Gegenteil. Wäre das nicht eine gute Mutter? Eine, die das tut, was ihre Kinder sich wünschen? Ich denke, wir alle kennen die Antwort. Aber komisch ist es doch!

Foto: ich

 

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