Kundenbindung à la Ikea…

Als eingefleischter Ikea-Fan muss ich mich jetzt doch mal aufregen über die schwedischen Freunde. Letzte Woche war ich da. Es sollte eine kombinierte Muddi-UND-Kinder-Bespaßungsaktion werden. Also, Kakao in der Spielecke, danach Smaland für Luca und Shopping für mich. Smaland war geschlossen, wegen eines Wasserschadens, der am vorhergegangenen Feiertag gewütet hatte. Ok, kann passieren. Und es gab Eisgutscheine. Wir erstanden unter anderem einen Kinderstuhl und ein riesiges, aufblasbares Kissen in Form eines Marienkäfers. Das alles blieb erst mal liegen, weil wir bei Omi und Opi geurlaubt haben. Aber gestern Abend war es so weit: wir wollten den Stuhl zusammenfriemeln und es fehlten Schrauben. Is mir noch nie passiert, aber irgendwann musste es ja so kommen.

Also den Kram wieder eingepackt. Heute wollte ich also wieder hinfahren, um das Ding umzutauschen. Vorher habe ich noch mal die Hotline angerufen, vielleicht würde es auch so gehen. Nein! Denn die Hotline war nicht available at the moment. Ok, also Kinder ins Auto und auf die Autobahn. Es gab zwei Schrauben, zwei Hotdogs, und Luca durfte den Smaland-Besuch nachholen und Hugo in der Kinderecke des Restaurant rumbutschern, während ich meinen Gratis-Cappucino (Ikea-Family Card sei Dank) schlürfte. Eine Stunde später wieder alle ins Auto, Stau auf der A7 von Schnelsen bis zum Tunnel, also durch die Stadt. Beide Kinder pennen, ich bin genervt. Der Stuhl bleibt im Auto, keine Kraft mehr zum Schleppen. Da packen wir das Marienkäfer-Ungetüm aus und: es ist kaputt! Die Hotline ist jetzt available. Die Computer-Frau fragt mir ein Loch in den Bauch, um mich dann abzuwürgen, weil die Leitung so busy sei und man einen nicht warten lassen wolle. Sehr zuvorkommend! Also, ich warte lieber statt aus der Leitung geworfen zu werden. Bleibt wohl nix, als NOCH MAL hinzufahren. Unverschämtheit, echt!

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