Das ist die Berliner Luft Luft Luft

 

Oder der Berliner Boden. Wie Ihr wollt. Zwar wollte ich zweiteres nicht wie der Papst küssen, als ich ihn betrat. Aber nach 1,5 Jahren war es mal wieder sehr schön, dort zu sein. Zumal beim letzten Mal Minusgrade herrschten. Nun also im Sonnenschein. Dank meiner Mama, die die kleinen Terroristen hütete, durften wir zwei eigentlich geschäftliche Termine in der Hauptstadt zu einem privaten Fest machen. Wir sind am Tag vorher angereist, waren ein bisschen Shoppen und danach lecker essen. Wo es schon Brad Pitt und seinen Inglourious Basterds gefallen hat, hat es auch uns vorzüglich geschmeckt. Nur die bekloppte Dauertelefoniertante am Nebentisch hat ein bisschen genervt. Aber das gehört irgendwie zu unserem Schicksal. An herrlichen und eigentlich ruhigen Plätzen werden wir zuverlässig von Loudspeakern belagert.

Später waren wir noch im Soho House verabredet. Aber wir haben uns dagegen entschieden. Weil wir seit gefühlten 3 Monaten keinen Abend für uns hatten und beide mehr Lust auf unser herrlich ruhiges Zimmer im MotelOne. Und vor allem auf Durchschlafen. Hätte man mir das vor 5 Jahren erzählt, dass ich anstatt in einer der coolsten Locations des Landes zu feiern lieber in das zu klein geratene Zimmer einer durchschnittlichen Hotelkettenfiliale gehe? Ich hätte es nicht geglaubt!

Fotos: Wiebke

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