Schlaf, Kindlein, schlaf.

Es ist wirklich herzerweichend, mit anzusehen, wie der kleine Hugo jedes Mal gegen das Einschlafen kämpft. Er brüllt und schreit und bäumt sich auf, als gelte es, eine Horde wild gewordener Bestien zu vertreiben. Und da so ein Baby ziemlich oft am Tag mal ein Schläfchen hält, sind das ganz schön viele Kämpfe, die ausgefochten und – leider – verloren werden müssen.

Warum ist das so? Warum finden Kinder Schlafen doof und Erwachsene können nicht genug davon kriegen? Auch Luca meinte gestern Abend, sie wolle nicht immer „nur Schlafen, schlafen, schlafen.“ Und ich kann mich natürlich auch daran erinnern, dass ich nie ins Bett wollte. Man könnte ja was verpassen. Wahrscheinlich ist das der Grund: wir Erwachsenen wissen inzwischen, dass wir nicht wirklich etwas versäumen, wenn wir schlafen. Nix, was es morgen, übermorgen oder überübermorgen nicht auch noch gäbe. Zumindest fällt mir gerade nix ein. Was die Frage aufwirft, wofür es sich dann lohnt, ausgeschlafen zu sein.

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