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Drunter und drüber. Oder: der normale Wahnsinn

18. Oktober 2010

Wäre ich ein organisierter Mensch, würde ich an dieser Stelle mal eine Aufstellung davon machen, wie viel Zeit man am Tag mit welcher höchst sinnvollen Tätigkeit verbringt. An erster Stelle würde Aufräumen stehen. Eine echte Beklopptenarbeit. Vorne macht man’s ordentlich und hinten wird es von anderen Familienmitgliedern wieder über den Haufen geschmissen. Oder ich mach es selbst. Wie heute Abend. Gerade die Küche aufgeräumt, dann sollte Hugo noch sein Abendfläschchen kriegen. Bei Nr.1  kam nix raus –  hatte Klümpchen. Also habe ich es umgefüllt in eine andere Flasche mit größerem Loch im Sauger. War zu groß. Hugo jappst, hustet, schreit. Also wieder zurück in die alte Flasche und Loch ein kleines Bisschen vergrößert. Trotzdem zu groß. Japps. Hust. Schrei. Dann Fläschchen Nr. 2 gemacht, mit weniger Breiflocken. Sauger mit Original-Lochung (?) drauf. Wieder kam nix raus. Schrei. Also, unter Geschrei, Fläschchen Nr. 3 ohne Breiflocken. War zu wenig. Also Fläschchen Nr. 4. Das alles begleitet von einer fröhlich summenden Luca auf dem Sofa neben uns. Die wollte dann gern noch ein Honigbrot…

Es folgte: 1. Brei an der Fensterscheibe in der Küche. 2. Nervenzusammenbruch.

Jetzt schlafen beide und sind so zuckersüß!

Bild (übrigens aus Versehen auf dem Kopf): Wiebke (die nix mehr merkt)

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